German Kommunikation intensiv B2-C2

25. Apr 2018 @ 7:22 : K-intensiv: Bahnhöfe und Reise-Infrastruktur

Fragen zur Diskussion: 

1. Was gehört alles zu einem guten Bahnhof? Denke an: Verpflegung, Toiletten, Bankautomat, Zeitschriftenladen, Apotheke…

2. Vergleiche mit den Bahnhöfen in deinem Heimatland. Wo gibt es mehr Automaten? Findest du die Automaten praktisch oder redest du lieber mit Personal?

3. Sind die Schilder im Bahnhof verständlich genug?

4. Kam es schon vor, dass du wegen schlechter Beschilderung deinen Sitzplatz im Zug nicht gefunden hast?

5. Wie sieht es aus mit der Sicherheit/ Diebstahl/ Polizeipräsenz in den Bahnhöfen in deinem Land und in Deutschland?

6. Fährst du generell gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln? Denke an: Infrastruktur/ Anschlussverbindungen, Pünktlichkeit, Sauberkeit…

7. Wie findest du ist der Service am Bahnhof und in Zügen? Betrachte auch die Zeit früher und heute.

8. Was genau soll gemacht werden, damit der Service gut ist? Zum Beispiel: Im Bahnhof über aktuelle Verspätungen informieren..

9. Fahrkarten zu entwerten ist sehr kulturspezifisch. Am Bahnsteig oder im Zug? Durch Scanner oder durch Personal? Beschreibe, wie Tickets in deinem Land kontrolliert oder entwertet werden.

10. Nimmst du für eine Reise, bei der du oft umsteigen musst, einen Reiseplan mit? Oder fragst du direkt den Schaffner im Zug?

11. Was sind die Vorteile oder Nachteile von digitalen Reiseplänen? Denke zum Beispiel daran, dass in Deutschland bei einem digitalen Reiseplan bei Zugausfällen eine alternative Verbindung angezeigt wird.

12. Das Bordrestaurant. Wo hattest du das beste/ schlechteste Essen?

13. Wie groß ist das Bordrestaurant und was wird angeboten?

14. Deine Erfahrungen durch die Zeit: Werden Bordrestaurants immer weniger wichtig, weil der Zug schneller und die Reisen kürzer werden?

15. Oder läuft das Personal im Zug herum und bietet Kaffee an? Ist dir während der Zugfahrt schon mal Sekt serviert worden?

16. Wer räumt nach der Mahlzeit den Abfall weg? Machen die Passagiere das selbst oder gibt es eine Reinigungskraft?

17. Nutzt du manchmal die Schließfächer am Bahnhof für dein Gepäck?

18. Nimmst du generell viel oder wenig Gepäck mit? Wovon hängt das ab?

19. Gibt es in deinem Land einen Service, bei dem das Gepäck (zum Beispiel eine umfangreiche Skiausrüstung) bei dir zu Hause abgeholt und separat zum Zielort transportiert wird?

20. Ist dir schon mal ein Gepäckstück verloren gegangen?

21. Was machst du, wenn du am Zielort dein Gepäck nicht hast?

22. Hat dir das Fundbüro am Bahnhof schon mal geholfen?

23. “Bitte lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt liegen!” Wie heißt dieser Satz in deiner Muttersprache?

24. Vor welchen Herausforderungen stehen Familien, die mit Kindern reisen? (Zum Beispiel: mehr Gepäck, Kinder wollen nicht lange ruhig sitzen, …)

25. Gibt es spezielle Angebote für Kinder im Zug? Welche?

26. Was denkst du, welche sind am häufigsten reisenden Personengruppen in Zügen? Geschäftsreisende? Touristen?

27. Inwieweit kommt die Bahn den Bedürfnissen dieser Personengruppen entgegen? (Z.B. USB-Anschlüsse und Wifi für Geschäftsleute?)

28. Findest du die Einteilung in erste Klasse /zweite Klasse sinnvoll? Welchen extra Service bekommt man in der ersten Klasse in deinem Land? Oder erkauft man sich im Endeffekt nur Platz und Ruhe?

29. Oft wählen Touristen die Kombination Flugzeug/ Bahn für ihre Reise. Was muss die Bahn erfüllen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden? (Infrastruktur, mehr Züge, die zum Flughafen fahren, Pünktlichkeit, damit die Passagiere den Anschluss nicht verpassen, spezielle Fahrkarten-/Preisangebote etc.)

30. Hattest du am Bahnhof schon mal eine Beschwerde gehabt? Wie ist das Personal damit umgegangen?

 

21. Apr 2018 @ 13:15 : K-intensiv: Haustiere und Zoo

Ungewöhnlich: Schwein als Haustier

 

Geschmückter Elefant in Indien

 

Aufwendig: das Aquarium

Vokabeln: farbenprächtig, Zugtier, Zuchttier, Dressur/dressiert, Stachel, harmlos, Aquarium, Aufwand, Fabeltiere, Tierquälerei

Fragen zur Diskussion: 

1. Auf einer Skala von 1 (wenig) bis 10 (sehr), wie gerne magst du Tiere?

2. Welche Tiere findest du, sehen schön aus? Denke zum Beispiel an einen farbenprächtigen Pfau oder ein edles Pferd.

3. Findest du Beispiele für geschmückte Tiere?

4. Wofür können Tiere nützlich sein? Denke zum Beispiel an einen Schlittenhund oder einen Wachhund.

5. Wenn du im Zoo bist, wohin gehst du zuerst? Wohin gehst du zuletzt?

6. Tiere als Kommunikationspartner: Redest du oder jemanden den du kennst mit seinem Haustier?

7. “Sie erkennen Trauer oder Freude.” Können Haustiere Menschen verstehen?

8. Kennst du Beispiele für Dressur, zum Beispiel auch einen dressierten Hund? Was denkst du darüber?

9. Welche Tiere magst du nicht? Denke zum Beispiel an Insekten mit Stachel.

10. Kennst du ein Tier das harmlos ist, aber du hast trotzdem Angst vor ihm?

11. Denke an ein Aquarium mit vielen Fischen. Sind manche Haustiere viel Aufwand? Was machst du mit deinem Haustier, wenn du in Urlaub fährst?

12. Denke an den Drachen in China oder die Kuh in Indien. Welche Tiere sind in deinem Land beliebt? Oder gibt es auch Fabeltiere mit einer bestimmten Symbolik?

 

5. Apr 2018 @ 15:09 : Telefonieren

Fragen zur Diskussion: 

1) a) Telefonierst du gern? b) Mit wem hast du schon lange nicht mehr telefoniert? Wieso?

2) Telefonieren beruflich oder privat. Erzähle von einem typischen Telefonat, dass du bei der Arbeit führen musst.

3) In Deutschland meldet man sich normalerweise mit dem Nachnamen, wenn man einen Anruf entgegennimmt. Wie ist das in deinem Land?

4) Wie buchstabierst du deinen Namen am Telefon? Kennst du das Telefonalphabet?

5) Wenn es schnell gehen muss, welchen Kommunikationsweg wählst du?

6) Was machst du, damit es nicht zu teuer wird, wenn du ins Ausland telefonierst?

7) Ist VoIP eine Alternative zum Telefonanschluss?

8) Wie viele Telefonnummern hast du?

9) Redemittel zum Telefonieren. Erkläre:
a) drangehen
b) Durchwahl
c) Telefonanschluss
d) abheben
e) telefonieren vs. anrufen
f) verwählt
g) Ländervorwahl
h) auflegen
i) Freizeichen

10) Was sind deine Erfahrungen mit Servicehotlines? Vergisst du auch immer deine Unterlagen bereitzuhalten?

11) Hast du dich mal am Telefon für eine neue Stelle beworben? Was war dein wichtigstes Telefonat?

12) Wie findest du deine Stimme am Telefon, hast du eine “Telefonstimme”?

13) Erzähle von kulturellen Unterschieden zwischen Telefonieren in Deutschland und in deinem Heimatland.

14) Mit der Apple Watch hast du das Telefon am Handgelenk. Mit Skype kannst du deinen Bildschirm teilen. Was sind deine Ideen für Telefonieren in der Zukunft?

 

23. Feb 2018 @ 12:10 : K-intensiv zu Sport

1. Welchen Sport machst du? Wie oft machst du Sport?

2. Was ist am wichtigsten für dich: Bewegung, Ausdauer oder Kraft?

3. Was hält fit und was nicht?

4. Machst du Gesundheitstracking?

5. Machst du Individualsport oder Mannschaftssport?

6. Wie ehrgeizig bist du beim Sport? Was willst du noch erreichen?

7. Welche Ausrüstung brauchst du für deinen Sport?

8. Machst du im Winter anderen Sport als im Sommer?

9. Welche Sportarten kann man im Schwimmbad/ im Meer treiben?

10. Welche Wintersportarten kennst du?

11. Schaust Sportevents im Fernsehen (Olympische Spiele, Fußball, Tour de France etc.)?

12. Kannst du dich beim Zuschauen begeistern? Würdest du einen deutschen Kommentator versuchen zu verstehen?

13. Stelle einen Sportstar vor (z.B. Manuel Neuer, Christiano Ronaldo etc.).

14. Hast du Sportverletzungen? Hat dein Lieblingssportler Sportverletzungen?

15. Welche Sportarten findest du gefährlich? Kannst du dich für Extremsport begeistern?

16. Welcher Sport hat in Deutschland das meiste Ansehen? In deinem Land? In einem Land deiner Wahl?

 

 

23. Feb 2018 @ 10:26 : K-intensiv zu Freunde

Vokabeln: Freundschaftsanfrage, Freundschaft schließen, Kontakte knüpfen, Kontakte pflegen, introvertiert, nachdenklich, charakterisieren, Sandkastenfreunde, soziale Netzwerke

Fragen zur Diskussion:

1. Wie heißt dein bester Freund/in?

2. “Freundschaft ist, wenn man nichts sagen muss und trotzdem ganz genau verstanden wird.” Was bedeutet “Freundschaft” für dich?

3. Freunde charakterisieren: Beschreibe einen Freund/in von dir. Welche Eigenschaft ist dir besonders wichtig?

4. Was machst du mit Freunden?

5. Worüber sprichst du mit deinen Freunden?

6. Hast du mehr Freunde oder Freundinnen?

7. Wie oft siehst du deine Freunde/innen?

8. Sind Facebook-Freunde für dich Freunde? Wie viele Facebook-Freunde hast du?

9. Wie ist dein Kontakt zu den Freunden der Freunde?

10. “Gute Freunde sind schwer zu finden, schwierig zu verlassen und unmöglich zu vergessen.” In welchem Alter hast du deine Freunde kennengelernt?

11. Wo hast du deine Freunde kennengelernt?

12. Wie wichtig war/ist der erste Eindruck?

13. Wann warst du mal so richtig sauer auf einen Freund/in? Würdest du eine Freundschaft beenden?

14. Kannst du dich auf deine Freunde verlassen?

15. Freundschaft über Distanz. Wo ist dein entferntester Freund/in? Macht es das Internet leichter?

 

 

15. Feb 2018 @ 19:39 : Mittelalter

die Ronneburg in Hessen

Vokabeln: Ritter, Steigbügel, Rüstung, Helm, Kreuzzüge, Mittelhochdeutsch, Treue, Stände, Sünde, Hexe, Aberglaube, Burg

Fragen zur Diskussion:

1. Erzähle von einem historischen Ereignis, das dich fasziniert. (Entdeckung Amerikas, Russische Revolution etc.)

2. Weißt du, wann das Mittelalter war? (Die Zeit der Ritter und Kreuzzüge, das Hochmittelalter, wird auf 1000 bis 1250 datiert). Welches was die entsprechende Epoche in deinem Land?

3. Kennst du Minnelieder, den deutschen Nationalepos “Nibelungenlied” oder mittelalterliche Romane wie “Parzival”, die König-Artus-Sage oder andere? Wie findest du klingt Mittelhochdeutsch?

Oder liest du moderne Romane, deren Handlung im Mittelalter spielt (z.B. “Der Name der Rose” von Umberto Eco)?

4. Die Adeligen als “tugendhafte Glaubenskämpfer mit der Waffe”, vor allem gegen muslimische Invasoren (Kreuzzüge). Die Welt hat sich heute verändert, aber Tausende spielen Online-Rollenspiele wie “World of Warcraft” und sind dort Hexenmeister, Paladin oder Todesritter.

Warum denkst du sind Mittelalterspiele so beliebt?

5. Wie denkst du war das Leben im Mittelalter? Was hat man gegessen? Was hat man getragen? Wo hat man gewohnt? Wie hat man Nachrichten verschickt? etc.

Lehnwörter:

Kirche – kiricha – kyria con (das dem Herrscher/Herrn gehörige)

Brevis – Brief (kurzer Text)

Brachitellum – Brezel (Gebäck mit gekreuzten Armen)

Sobrius – sauber

Lehnübersetzungen:

Misericors – Armherz – der Barmherzige

Compater – Gevatter

Trinitas – Dreieinigkeit

6. Im Mittelalter gab es das Ständesystem. Jeder Mensch hatte dort seinen festen Platz und war entweder Adeliger, Mönch, Ritter oder Bauer. Stell dir vor, du lebst im Mittelalter. Zu welchem Stand möchtest du gehören?

7. Ein wesentliches Merkmal des Ritters ist die Treue gegenüber seinem Lehnsherrn. Als ideale Tugenden eines Ritters werden allgemein mâze (Mäßigung), milte (Freigiebigkeit), zuht (Anstand), manheit (Tapferkeit), êre (ritterliches Ansehen, Würde), müete (Mut) angegeben.

Gibt es eine Ritteridee in deinem Land? (z.B. Samurai in Japan)

8. Denke an den mittelalterlichen Sünder, der auf Gnade hoffte, Hexenverbrennung und Aberglaube. Welche Rolle spielte die Religion im Mittelalter?

9. In Deutschland finden oft Mittelaltermärkte oder “historische Weihnachtsmärkte” um alte, mittelalterliche Burgen statt, wie zum Beispiel auf der Ronneburg in Hessen.

Wo findet man in deinem Land Spuren der alten Zeit/ des Mittelalters?

ein Song-zeitlicher Markt in Hangzhou/China, wo eine Ziege balancieren soll

 

14. Feb 2018 @ 10:21 : K-intensiv zu Lesen

Vokabeln: Gedichtsammelband, Verlag, Belletristik, Protagonist, Fachzeitschrift, Illustrierte, Abbildungen, Leseratte, Bücherwurm

Fragen zur Diskussion: 

1. Du hast die Wahl zwischen: einem Reiseführer, einem Liebesroman und einer Biografie. Was würdest du lesen? Oder etwas anderes?

2. Erzähle von einem Buch, das du letztens gelesen hast.

3. Fühlst du dich beim Lesen eines Buches manchmal “in eine andere Welt versetzt”? (Handlungszeit, Handlungsort)

4. Wie wichtig ist die Kulturgebundenheit der Bücher für dich? Liest du Bücher von Schriftstellern aus anderen Ländern?

5. Kann man aus einer Geschichte oft etwas lernen? Was hast du schon beim Lesen einer Geschichte gelernt?

6. Welche berühmten deutschen Schriftsteller kennst du? Magst du?

7. Wer ist der berühmteste, klassische Schriftsteller in deinem Land? Erzähle über ihn/sie, warum ist er/sie so besonders?

8. Liest du Bücher in anderen Sprachen? Oder im Dialekt? Oder liest du auch Übersetzungen? Wie wichtig ist es dir, dass das Buch gut geschrieben ist? (Schreibstil)

9. Wann ist ein Buch für dich langweilig? Erzähle von einer spannenden Geschichte. Warum ist sie spannend?

10. Welche Themen sind Eintagsfliegen, was ist immer in?

11. Wie wählst du Bücher aus? Würdest du ein Buch auswählen allein aufgrund eines spannenden Titels? Oder sind Buchempfehlungen wichtiger für dich? (Bestsellerliste, Rezensionen, Buchclub für Neuerscheinungen? Oder bist du in goodreads/ suchst du im Internet?)

12. Wo liest du Bücher? (im Bett, im Wartezimmer, im Urlaub am Strand)

13. Liest du lieber gedruckte Bücher oder e-books? Warum? Ist ein gedrucktes Buch sperrig? Findest du ein integriertes Wörterbuch im e-book praktisch?

14. “Ein gutes Buch ist wie ein guter Freund.” Was denkst du darüber?

15. Warst du schon mal auf einer Autorenlesung? Hast du dir Bücher signieren lassen?

16. Denke an den Literaturnobelpreis (Auszeichnung für Deutsche: 1999 Günter Grass, 2009 Herta Müller) und an den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Letzte Vergabe des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels war Atwood. Ihr Werk zeige besonders gut, “wie Literatur sein muss, um auch eine politische Wirkung zu entfalten.”

Denkst du die Schriftsteller haben den Preis verdient? Bekommen sie den Preis eher, weil sie politisch engagiert sind, oder weil sie wirklich gut schreiben?

17. “Die Buchmesse Frankfurt am Main ist wichtigster internationaler Handelsplatz für Inhalte, das Zentrum der internationalen Medienwelt und kulturelles Großereignis.”

Wie hat sich die Publishing Branche in den letzten 20 Jahren verändert. Hast du etwas beobachtet? (z.B. internationale Vernetzung: Früher wurde ein Autor/Buch erst in seinem Heimatland berühmt, bevor es nacheinander in andere Sprachen übersetzt wurde. Jetzt wird gleich bei Veröffentlichung simultan auch in anderen Ländern veröffentlicht.)

 

 

31. Jan 2018 @ 9:19 : K-intensiv Reisen

Vokabeln: Erlebnis, Einheimische, Sehenswürdigkeit, Spezialität, Bewertungen, Flug, Ausflug, Klima, Nachtschwärmer, Reiseblog, Reisetagebuch, Eintrittskarte

Fragen zur Diskussion:

1. Wann warst du zuletzt weg und wie lange?

2. Welcher Reisetyp bist du? Erleben wie ein Einheimischer, Luxusreisender, Geschichtsliebhaber, Naturfreund, Feinschmecker, Nachtschwärmer, Strandbesucher oder ein anderer Typ?

3. Was ist für dich der wichtigste Zweck einer Reise? (Neues erkunden, neue Zusammenhänge entdecken, sich erholen, Vorurteile beseitigen, …)

4. Welche wertvollen Erkenntnisse hattest du schon auf Reisen?

5. Erzähle von einem ungewöhnlichen Erlebnis auf einer deiner Reisen.

6. Bist du vorsichtig auf Reisen? (Nicht tief ins Wasser gehen, Vorsicht bei Berghängen, ungewohntes Essen, als Frau alleine reisen, … ?) Oder machst du manchmal verrückte/ gefährliche Sachen?

7. In welchen Ländern sind deine liebsten Urlaubsziele?

8. Welche ist deine Lieblingsstadt? Hast du Insider Tipps?

9. Magst du lieber die Berge oder das Wasser?

10. Warst du von einem Spot mal so richtig enttäuscht?

11. Kehrst du gerne an einen bereits besuchten Ort zurück?

12. Wie sollte man sich auf das Land/ auf die Kultur vorbereiten? Wie bereitest du dich langfristig auf die Reise vor? Putzt du deine Fremdsprachenkenntnisse auf?

13. Wie wichtig ist es für dich, die Landessprache zu kennen? Ist es für dich z.B. wichtig zu wissen, was auf Schildern steht?

14. Möchtest du wissen, was die Einheimischen bewegt? Oder bleibst du in deiner Clique?

15. Wie organisierst/planst du deine Reise?

a) alles mit Reisegesellschaft

b) ich buche nur Flug und Hotel und organisiere alles, was ich sehen will, vorher selbst durch Internetrecherche

c) ich bin völlig spontan, ich lese den Reiseführer erst im Flieger, oder ich mache Couchsurfing und frage Einheimische nach Sehenswürdigkeiten

16. Welche Reise-APPs hast du? Holst du dir die APPs von dem Ort, zu dem du fährst?

17. Wie lange sollte eine Reise dauern? Wie lang war deine längste Reise, wie kurz war deine kürzeste Reise?

18. Was war das beste Hotel/ das schlechteste Hotel, das du je hattest? Warum?

19. Was war das exotischste, das du je gegessen/ getrunken hast?

20. Reist du lieber mit dem Zug oder mit dem Flugzeug? Nutzt du landestypische Verkehrsmittel (z.B. Tuk tuk)? Außergewöhnlichstes Fortbewegungsmittel?

21. Welches war das nützlichste Kleidungsstück?

22. Was hast du immer dabei?

23. Fotos und Eintrittskarten sammeln, Reiseblog oder handgeschriebenes Tagebuch? Wie hältst du deine Reisen fest?

24. Goethe: “Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.” Wen würdest du gerne mal wohin schicken?

 

 

14. Jan 2018 @ 10:59 : Was bedeutet “(Aus)Bildung” für dich?

die Alten: Luther in Eisenach

Vokabeln: Schulabgänger, Abitur, Hochschule, Notendurchschnitt, NC, Werkstudent, Berufseinstieg, ehrenamtlich

Fragen zur Diskussion:

1. Was lernt man in der Schule (Fächer)?

Im europäischen Mittelalter gab es die septem artes (Artistenfakultät), das System der sieben freien Künste. Zu den Fächern gehörten: trivium (grammatica, rhetorica, dialectica) und quatrivium (arithmetica, geometria, astronomia, musica).

Im Mittelpunkt stand das Erlernen der Redekunst. Vieles wurde heute gestrichen, zum Beispiel auch die Astronomie. Dafür gibt es neue Fächer, zum Beispiel Biologie und Chemie.

a) Welche Fächer gibt es in deinem Land in der Schule?

b) Welche Fächer würdest du wählen? Welche Fächer würdest du abwählen?

c) Welches Fach ist für dich für dein heutiges Leben das nützlichste?

d) Was lernt man in der Schule, was lernst du durch eigenes Bemühen?

2. Wie kannst du von Bildung profitieren?

Manche lernen, weil sie etwas besser können möchten, oder weil sie sich Dinge einprägen wollen, andere machen die Ausbildung, weil sie Karriere machen und viel Geld verdienen wollen. Hier ein paar Fragen:

a) Bist du weltoffener durch umfassende Bildung? Kannst du besser auf andere eingehen durch Bildung?

b) Hast du das Gefühl, du kannst dich mit Bildung prägnanter/präziser ausdrücken?

c) Wenn Denkprozesse in Gang gesetzt werden, beeinflussen sie unter Umständen deine aktuelle Entscheidung und führen dich gezielter durchs Leben?

d) Hat dich schon mal ein höheres Abstraktionslevel dazu geführt, (Welt-)Zusammenhänge besser zu verstehen? Welche Erkenntnis hattest du zuletzt?

3. Was hast du zuletzt gelernt? Was willst du noch lernen? Sind dir Grenzen gesetzt?

4. Nach dem Schulabschluss (Gap Year)

Versetze dich zurück in die Vergangenheit. Was wäre für dich denkbar nach dem Schulabschluss in Deutschland und warum?

a) ehrenamtliche Arbeit: FÖJ (freiwilliges ökologisches Jahr), FSJ (freiwilliges soziales Jahr)

b) freiwilliger Dienst im Ausland (z.B. Camp in Indien, um Brunnen zu bauen)

c) Bufdi (Bundesfreiwilligendienst)

d) Au-pair/ work&travel

e) ein Handwerk erlernen

f) Praktikum im Beruf

5. Bildungsland Deutschland

a) Es wird kritisiert, in Deutschland seien zu viele Jugendliche ohne Schulabschluss. Woran mag das liegen? Warum besteht so wenig Interesse an Schule und Lernen in Deutschland?

Haben Schüler keine Motivation mehr, weil sie nach dem Abschluss unter Umständen 100 Bewerbungen für eine Stelle schreiben und doch keine bekommen?

Fehlt unter Umständen der Anreiz, weil in Deutschland das Sozialsystem stark ist und die nicht Erwerbstätigen auffängt (Hartz IV, Arbeitslosengeld)?

Oder werden einfache Lerntechniken (Schreiben, Rechnen) nicht mehr geübt, weil der Computer/Taschenrechner das genauso machen kann?

Wie ist es in deinem Land?

b) In den Medien wird erwähnt, das Bildungsland Deutschland hätte nur marode Schulgebäude zu bieten. Was muss ein Schulgebäude tatsächlich leisten (Heizung im Winter, schließende Fenster)? Findest du den Kritikpunkt gerechtfertigt?

Wie sind Schulgebäude in deinem Land ausgestattet?

c) Schließlich wird ein Mangel an qualifizierten Lehrkräften beklagt. Jedoch kommen in Deutschland 24-28 Schüler auf einen Lehrer, was akzeptabel ist. Möglicherweise ist nicht der Lehrermangel das Problem, sondern die Qualität der Lehrer. Sind sie enthusiastisch? Können sie die Schüler motivieren?

Ist in deinem Land der Beruf des Lehrers angesehen?

d) Stell dir vor du wärst Bildungsminister. Für welche Reformen würdest du eintreten?

6. Bildung im digitalen Wandel

Neue Formen, um sich zu bilden: hochwertige Bildungsformate digitaler Anbieter (udacity, edX, coursera & Co) oder Lerncoaches, die man über digitale Netzwerke finden kann.

a) Nutzt du eines oder mehrere davon? Wie sind deine Erfahrungen?

b) Konntest du das Zertifikat, das du von einem online-Bildungsanbieter bekommst bereits sinnvoll nutzen? Oder ist es mehr das Wissen und die Qualifikation, die dich reizt und die du dann sinnvoll in deinem Beruf einsetzen kannst? Wie reagiert dein Arbeitgeber?

c) Aus dieser Perspektive: Denkst du die staatlichen Bildungssysteme sind veraltet? Nicht flexibel genug? Wie siehst du die Zukunft der Bildung?

 

 

3. Jan 2018 @ 9:39 : K-intensiv zu Wohnen

Vokabeln: Studentenwohnheim, Kasten, Einrichtung, Aufzug, Quadratmeter, renovieren, (die Wohnung) putzen, Platz, hell/dunkel, einziehen/ausziehen, Leuchten, Sitzgelegenheit, Raufasertapete, tapezieren, Laminat

Fragen zur Diskussion: 

1. Wie würdest du die Einrichtung deiner Wohnung beschreiben: a) Mainstream, b) Experimentierfreude, c) Traditionsbewusstsein?

2. Welches ist für dich das wichtigste Zimmer in der Wohnung? Beschreibe es: Welche Farbe haben die Wände? Welche Einrichtung? Was machst du dort hauptsächlich?

3. Welches ist dein liebstes Möbelstück, bzw. welches Möbelstück würdest du anschaffen, wenn du viel Geld hättest?

4. Welche sind die wichtigsten Eigenschaften von Möbeln für dich? Praktisch, ästhetisch, Status zeigen, bequem, ergonomisch, harmonisches Design, kreative Kombinationen, viel buntes, schlicht, Ruhe…

5. Stört dich irgendetwas an deiner aktuellen Wohnung? Hast du evtl. früher etwas eingerichtet, was du jetzt nur schwer ändern kannst? Oder hast du Einrichtungs-Geschenke bekommen, die du zwar magst, aber nicht so richtig unterbringen kannst?

6. Es gibt Skype-Berater und 3-D-Raumplaner kann man simulieren, wie sich ein neues Möbelstück auf den Raum auswirkt. Hast du dir mal überlegt, deine Wohnung komplett umzugestalten?

7. Stichwort “Platz” in der Wohnung. Wo kann man mit Einrichtungstipps tricksen?

8. Leuchten. Dekoratives Licht, Technisches Licht. Warmes Licht, Salzkristallleuchte, Dimmer. Was fällt dir ein, um eine angenehme Beleuchtung in deinen Zimmern zu erzielen?

9. Bequemes Sitzen: Erfinde ein Möbelstück dazu, das allen deinen Anforderungen entspricht. Denke an Material, Größe, Ergonomie, Optik, individuell einstellbar, …

10. Wie dekorierst du deine Wohnung? z.B.: Hängst du Bilder/ Poster auf? Hast du viele Kissen auf Couch und Bett? Teppiche?

11. Hast du bei dir zu Hause smart home Elemente? (z.B. effiziente Steuerung der Lichtquellen per APP: “Alexa mach das Licht an!”)

12. Bist du mal ins Ausland (nach Deutschland) gezogen und was musstest du alles organisieren? Ziehst du oft um?

13. Vergleiche die Wohnwelten in deinem Land mit der Wohnwelt in Deutschland. Beispiel: Ist die Küche oder das Wohnzimmer der Mittelpunkt, wenn Gäste kommen?

14. “Ein neues Haus, ein neuer Mensch.” (Goethe) Dein Kommentar.

15. Gehst du auf Möbelmessen (z.B. Köln)?

16. Stell dir vor, du wärst Nachwuchsdesigner. Was würdest du erfinden?

 

 

1. Jan 2018 @ 8:47 : Shopping und Konsum

Vokabeln: Sonderangebot, Spontankauf, Produktvielfalt, bummeln, Hochsaison, zollfrei einkaufen, ausverkauft, gadgets, Discounter, Preisnachlass, online-Shopping, Portemonnaie

Fragen zur Diskussion: 

1. Wie ist deine Einstellung zum Konsumieren?

a) ich lass mir was empfehlen

b) ich kaufe Sonderangebote

c) ich probiere Neues aus

d) ich bleibe bei meiner Marke

e) ich sage einfach “nein” zu allem

2. Kaufst du eher offline ein oder mehr online? Worauf kommt es an?

3. Denke an “kaufen heißt laufen”. Was bedeutet online-Shopping für Auswahl, Preisvergleich und Warenlieferungen per Paketdienst? Denke an weitere Vorteile von online-Shopping, aber auch Nachteile.

4. o2o (online to offline) könnte zum Beispiel eine Restaurant-App sein, mit der man das Restaurant sucht, einen Platz reserviert und bezahlt, aber zum Verzehr physisch im Restaurant anwesend sein muss. Bist du schon mit o2o-Angeboten in Kontakt gekommen?

5. Machst du manchmal Schaufensterbummel mit Freunden? Kennst du ein gutes Geschäft? Vergleiche große Geschäfte vs. kleine Geschäfte.

6. Wo oder wie kaufst du nicht gerne ein?

7. “Eine Konsumgesellschaft ist dadurch gekennzeichnet, dass die Menschen nicht nur das konsumieren oder kaufen, was sie zum Überleben benötigen, sondern auch die „schönen“ Dinge des Lebens.” (wikipedia). Was war mal eine echt nützliche Produktentwicklung? (z.B. Bose-Kopfhörer). Oder kennst du irgendwelche tollen Gadgets, die du letztens gesehen hast?

8. “Das letzte Hemd hat keine Taschen.” Wird man im Alter bedürfnisloser? Hast du in jungen Jahren anders konsumiert?

9. Standest du schon mal vor der Frage, ob du etwas tatsächlich kaufst oder es dir zur Verwendung nur mal leihst (z.B. Teppichreinigungsmaschine)?

10. Sparst du beim Einkauf? Wie?

a) DIY: Ikea

b) Black Friday

c) Duty Free, zollfreier Einkauf

d) Kaufst du manchmal an einem ausländischen Urlaubsort etwas, das du sonst nicht in der Form bekommst?

11. Gibt es Jahreszeiten, zu denen besonders viel eingekauft wird? (z.B. Weihnachten in Deutschland)

12. Wo stößt du auf Werbung und wie reagierst du darauf? Irgendwelche außergewöhnlichen Orte für Werbung und geschickte Vermarktung?

13. Musst du manchmal schnell sein, weil das Produkt sonst ausverkauft ist? Wie beeinflusst das deine Kaufentscheidung? Machst du manchmal Spontankauf und bereust es? Oder planst du alles gut durch?

14. Hast du dich schon mal betrogen gefühlt?

15. Internationale Vermarktung hat Vor- und Nachteile: Manche sind froh, dass sie ein bestimmtes Produkt/ Restaurantkette etc. auch in fernen Ländern finden, andere beklagen die Vereinheitlichung, Besonderheiten gingen verloren. Was denkst du?

16. Was sind Vor- und Nachteile einer Marke? Denke an gleichbleibende Qualität, aber auch Fälschungen.

 

 

20. Dez 2017 @ 9:40 : K-intensiv zu Filme

Vokabeln: Drehbuch, Drehort, gruselig, unterhaltsam, langweilig, Maskenbildner, Szene, handlungsarm, lehrreich, Literaturverfilmung, Regisseur, witzig, Großleinwand, Zuschauer, (Einschalt-)Quote, Hauptrolle, Charaktere

Fragen zur Diskussion: 

1. Die Filmvorführung der Brüder Lumière am 28. Dezember 1895 in Paris gilt als Geburtsstunde des Mediums Film. Wie hat sich seither Filmvorführung verändert?

Gehören Filme auf eine große Leinwand? Denke auch an Public Viewing. Welche Sendungen sehen sich die Leute gemeinsam an? Welche Sendung würdest du vorschlagen?

Oder siehst du dir Filme lieber zu Hause an? Netflix?

2. Das Setting: Sind (atemberaubende) Landschaften wichtig? Sandstrände und Mangrovenwälder?

Oder: Wenn der Film an einem Ort spielt, wo du selbst schon warst, macht das den Film interessanter?

3. Sind für dich historische Themen interessanter oder kannst du Themen der Gegenwart besser nachempfinden?

4. Erzähle von einem Film mit Symbolen oder (historischen) Anspielungen, die du als solche erkannt hast.

5. Welche Themen interessieren dich genau? Wo besteht für dich u.U. Identifikationsmöglichkeit mit den Figuren auf der Leinwand?

Unter welches Filmgenre kannst du deine Lieblingsfilme einordnen?

Die Geschichte wird oft in dem Moment interessant, wo Probleme entstehen (“Konfliktpotential” der Erzählung). Welche Fragen werden in deinem Lieblingsfilm aufgeworfen? (Z.B. Frage nach Gerechtigkeit etc.)

Beispiele: 

  • a) Diskurs über Liebe. Themen: i) Helden werden oft dargestellt als “Sklaven ihrer Liebesbedürftigkeit”, ii) Wie kann ich mein Liebesleben so erfreulich wie möglich gestalten? Denke an Liebende, die sich am Morgen trennen müssen, iii) “Heilmittel” Liebe: Was mache ich, wenn ich liebe, aber nicht widergeliebt werde?
  • b) Genre Science Fiction: die Begegnung mit dem Fremden, Gesellschaft der Zukunft. Weltraumerkundungen: Siehst du gerne Space Operas?
  • c) Politische Themen: Kolonialismus, das Bild des edlen Wilden (indigene Kulturen), Rassismus?
  • d) Urbaner Realismus, Alltagsleben?

6. Wie muss der Film sein: emotional packend oder durchweg rational?

7. Gewalt in Filmen: Erzähle von einer schrecklichen Filmszene.

8. Was ist für dich interessanter: Dokumentarfilm oder Fiktion? Dokumentarische Beobachtung oder subtile Inszenierung?

9. Wie wichtig ist die Filmmusik?

10. Wie wichtig ist gute Kameraführung? Sind technische Neuerungen entscheidend für das Genre?

11. Welche Filmfestivals gibt es in deinem Land? (Zum Beispiel: Festival Internacional de Cine de Mar del Plata in Südamerika,  das Kolkata Film Festival in Asien. Die Festivals von Berlin, Cannes und Venedig gelten als die wichtigsten Filmfestivals weltweit.)

12. Fatih Akin, Tom Tykwer, Doris Dörrie. Welche deutschen Regisseure kennst du? Kennst du auch einen berühmten Regisseur aus deinem Land?

Spielt das Alter der Filmemacher eine Rolle für die Qualität des Films? (Generation Millenials). Stell dir vor, du wärst Regisseur: Worüber würdest du einen Film drehen? Prägen eigene Erfahrungen des Regisseurs den gesamten Film?

13. Welche deutschen Schauspieler kennst du und welche berühmten Schauspieler gibt es in deinem Land? Warum findest du einen bestimmten Schauspieler besonders gut? Welche Qualitäten muss ein guter Schauspieler für dich haben?

14. Denke an Berufe in der Filmindustrie: Wärst du gerne Schauspieler/ Regisseur? Kostümbildner? Drehbuchautor? Kameramann?

15. Werden in deinem Land manchmal deutsche Filme in den Kinos gezeigt? Sind ausländische Filme untertitelt oder synchronisiert?

16. Nenne fünf Filme, die man gesehen haben muss, und begründe.

 

 

10. Dez 2017 @ 9:59 : Das Wetter – kein Small Talk Thema

Was ist “Klimawandel”?

Klima ist der Durchschnittswert von täglichen Wetterdaten, gemittelt, und gibt Übersicht über die Gesamtlage. Klima ist damit mehr als tägliches Wetter. Man erkennt die Wetterwitterung.

Klimawandel ist eine Veränderung der Mittelwerte. Man hat erkannt, dass sich Verschiebungen ergeben. Es wird im Mittel (über das ganze Jahr gesehen) ein Grad Celsius wärmer jedes Jahr.

Wodurch wird der Klimawandel hervorgerufen? Was ist der “Glashauseffekt”?

Die “Erdatmosphäre” verändert sich, das ist die Luftschicht, die rund um die Erde ist. Sie wird im Mittel um einige Grad dicker. Das CO2, ein Gas in dieser Schicht, lässt die Sonnenstrahlung zwar durch bis zur Erde (weil es kurzwellig ist), die reflektierte Strahlung kann aber nicht zurück in den Weltraum abstrahlen (weil sie langwellig ist), weil sie durch die CO2-Schicht nicht durch kommt. Es wird also im Prinzip immer wärmer auf der Erde (Glashauseffekt, Treibhauseffekt).

Es gibt allerdings einen Bestandteil der Luft, von dem man nicht wusste, dass es den Temperaturanstieg viermal mehr beeinflusst als das CO2, nämlich Methan. CO2 und Methan werden “Treibhausgase” genannt.

Wo ist CO2? CO2 entsteht bei allen Vorgängen, die auf Verbrennung beruhen, z.B. erzeugt der Benzinmotor oder die Heizung/Klimaanlage CO2.

Wo ist Methan? Der Boden in Permafrostgebieten (z.B. Alaska, Sibirien) ist mit einer so dicken Eisschicht abgedichtet, dass das Methan im schlammigen Boden nicht entweichen kann. Aber mit der Bodenerwärmung, die durch den Klimawandel hervorgerufen wird, schmilzt die “Dichtung” ab und es entweicht ständig Methan aus dem Permafrostboden.

Und was ist das “Ozonloch”?

Das Ozonloch ist ein anderes Thema. In der Atmosphäre gibt es Bereiche, in denen das Ozon O3 immer weniger vorkommt, die Ozonschicht wird also dünner. Das bedeutet, dass die Sonnenstrahlung leichter durch die Schicht auf die Erde kommt. Der Effekt sind all jene Schäden, die dann durch die UV-Strahlung entstehen.

Wie wirkt sich der Klimawandel auf den 50. Breitengrad aus? (50. Breitengrad geht durch Mainz)

Es wird im Mittel (über das ganze Jahr gesehen) ein Grad wärmer. Das bedeutet u.a.:

  • Weniger Schneedicke, der Schnee taut sofort weg. Damit fällt die Wärmeisolation des Bodens weg. Denn normalerweise haben wir in Deutschland eine frostfreie Tiefe des Bodens von 80 cm.
  • Heiße Sommer. Es gibt hochgerechnete Zahlen, die angeben, wie viele 40-Grad-Tage wir im Jahr haben werden. Folgen: Die Wiesen verdorren, es gibt kein Futter mehr, Kartoffeln müssen stärker gewässert werden, aber das Trinkwasser wird knapper.
  • Wärmebedürftige Organismen rücken nach Norden. Problematisch ist dies vor allem bei Schädlingen oder bei Malaria.

Was kann man gegen den Klimawandel tun?

Denke an: Energiewende, Sparlampen, Solarzellen, Windräder, erneuerbare Energien

 

Fragen zur Diskussion:

1. Was ist dein Lieblingswetter in deinem Land? Gibt es etwas, was man typischerweise dann macht, wie z.B. in Deutschland im Winter Schlittschuh laufen oder Glühwein trinken?

2. Welchen positiven oder negativen Einfluss auf das tägliche Leben hat das Wetter in deinem Land (denke an Verkehrschaos durch Schnee in Deutschland oder Sachschäden durch Stürme)?

3. Wie ist das Wetter an deinem liebsten Urlaubsort? Zu welcher Jahreszeit fährst du dorthin und was kannst du dort typischerweise machen?

4. Wie ist das Wetter an deinem Wohnort heute/diese Woche?

5. Ist das Wetter typisch für diese Jahreszeit? Ist es anders als vor 20 Jahren (Klimawandel)?

6. Beschreibe das extremste Wetter, das du je erlebt hast: ein Gewitter oder eine plötzliche Hitzewelle etc.

7. In allen Klimazonen gibt es eine Übergangszone von Sommer zu Winter. Sind in deinem Heimatland die vier Jahreszeiten sehr ausgeprägt? Erzähle mir, wie die Jahreszeiten in deinem Land aussehen!

(zur Info: Im Allgemeinen gleichen größere Wassermassen in einem Landgebiet (in Deutschland: Bodensee) das Klima aus. Dort, wo größere Wasserflächen sind, sind die Jahreszeiten weniger ausgeprägt. Dort, wo keine Wassermassen sind, gibt es heißere Sommer und kältere Winter.)

 

 

9. Dez 2017 @ 14:07 : K-intensiv über regionale Varianten des Deutschen

Sich die regionalen Varianten im Deutschen für das “Brötchen” anzusehen, ist sicherlich aufschlussreich, weil es das Grundnahrungsmittel in Deutschland ist und überall angeboten wird.

Der DTV-Atlas der Deutschen Sprache schreibt: Schrippe (in der Region um Berlin verbreitet) gehört zu einem Verb “schripfen” (“aufreißen”), wegen der aufgerissenen Rinde. Semmel ist im Südosten von Deutschland verbreitet (v.a. Bayern). Althochdeutsch “semala” heißt dabei “feinstes Weizenmehl”. Im Südwesten ist “Wecken” verbreitet, von Althochdeutsch “weggi” (“Keil”), wegen der keilförmigen Gestaltung des Gebäcks. “Rundstück” schließlich sagt man in Norddeutschland, zum Beispiel Hamburg.

Genauso sind für das Wort “sprechen” verschiedene Bezeichnungen in den verschiedenen Regionen von Deutschland geläufig: reden, plaudern, schwätzen, schwatzen, küren, schnacken, …

 

Vokabeln: Landsleute, (gegenseitige) Verständlichkeit, Plattdeutsch, Verbreitung, Vorbild, Amtssprache, Landessprache, Alphabetisierung, Wortschöpfung, Missverständnisse

Fragen zur Diskussion: 

1. Fällt dir ein Ding/ Konzept aus deinem Land ein, für das es in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Wörter gibt?

2. Welche Sprache wird in deinem Land im Schulunterricht, mit Familie und Freunden gesprochen, welche Sprache hört man im Radio und Fernsehen?

3. Welche bekannten Dialekte/Mundarten gibt es in deinem Land?

4. Welcher ist der durchsetzungsfähigste/ bekannteste Dialekt in deinem Land?

5. In Deutschland wird zum Beispiel bei manchen Bierwerbungen Dialekt gesprochen. Wird in deinem Land in den Medien oder der Öffentlichkeit manchmal Dialekt gesprochen?

6. Kennst du Pop-Sänger, die in einem Dialekt deines Landes singen? (vgl. “Nordisch by Nature” von der Gruppe “Fettes Brot” und viele andere)

7. In Deutschland gibt es sogar VHS-Kurse, in denen man einen Dialekt lernen kann. Wird die Vielfalt der Dialekte in deinem Land politisch in Bildungsinstitutionen gefördert?

8. Gibt es in deinem Land Entlehnungen aus dem Deutschen?

9. In Deutschland soll Luther mit seiner Bibelübersetzung das Hochdeutsche stark geprägt haben. Wie ist die “Entstehungsgeschichte” der Standardsprache in deinem Land? Wer hat sie geprägt? (Politiker, Schriftsteller, Übersetzer?)

10. In Deutschland hatte die Sprache der ehemaligen Residenzstadt von Preußen (Hannover) hohes Prestige. In welcher Stadt wird in deinem Land die beste Standardsprache gesprochen?

11. Konrad Duden hat die Rechtschreibung der deutschen Sprache 1880 zum ersten Mal festgelegt. Gibt es eine Organisation in deinem Land, die die Standardsprache kontrolliert und z.B. auch Neologismen aufnimmt?

12. Findest du es puristisch, die Sprache strikt zu standardisieren, und Abweichungen immer zu verbessern?

 

2. Dez 2017 @ 13:11 : K-intensiv: Gehen wir in den Park?

Fragen zur Diskussion: 

1. Gerade in Großstädten findet man unter Umständen nicht viel Grünes, deshalb sind oft Parks installiert. Denkst du viele Leute nutzen das Angebot und gehen in den Park oder eher nicht? Gehst du gerne in den Park?

2. Die Funktion eines Parks als Grünfläche zur Verschönerung oder zur Erholung. Was ist dir wichtiger, dass der Park schön nach den Regeln der Gartenkunst gestaltet ist, oder dass er der Erholung dient und dazu Liegewiesen, ein Café oder ähnliche Angebote vorhanden sind?

3. Was machen die Leute in einem Park in deinem Land? Beschreibe alles, was dir einfällt. Beispiele: sich sonnen, ein Buch lesen, Ball spielen, Blumen betrachten, … Vergleiche mit Deutschland.

4. Was darf man in einem Park in deinem Land nicht tun? Warum? Denke an Hunde, offenes Feuer, laute Musik, … In Deutschland?

5. Nutzt du die Zeit im Park zum “Verweilen”? Wie sieht eine angenehme Atmosphäre für dich aus? Reicht dir eine Sitzgelegenheit oder brauchst du ein kleines Café/ Restaurant?

6. Wie schützen sich die Leute in einem Park in deinem Land vor Sonne/Regen? Denke an ein mitgebrachtes kleines Zelt, gepflanzten Baumbestand oder ein kleines Gebäude mit Dach.

7. Welche “Installationen”/ Angebote gibt es typischerweise in einem Park in deinem Land? (z.B. eine große Wiese zum Ballspielen oder “Kunst-Steine” zur Verschönerung)

8. Letztendlich sind in einem Park als Grünfläche auch oft bestimmte Pflanzen vorhanden. Welche Blumen/ Bäume findest du schön und würdest ein Selfie davor machen? Denke auch an Tulpen in Holland.

9. Parks mit Gewässern. Vergleiche beide Fotos: Wo könnten sie aufgenommen sein? Was machen die Personen auf den Bildern? Was macht man in deinem Land mit Gewässern im Park?

Bild 1:

Bild 2: 

 

27. Nov 2017 @ 13:32 : K-intensiv zu Nachrichten

1. Welcher Nachrichtentyp bist du?

A) Ich finde Nachrichten spannend, wenn ich mich in die Sache vertiefe. Ich checke jeden Tag mehrmals, ob es etwas Neues gibt.

B) Ich kann auf Nachrichten verzichten, weil sie beunruhigend sind. Ich fühle mich emotional angesprochen und bin unter Umständen betroffen. Ich lese maximal jeden zweiten Tag die Nachrichten.

C) Ich brauche Nachrichten für mein Weltbild, um zu wissen, was wo geschieht. Auch wenn es mich manchmal nicht interessiert, lese ich routinemäßig jeden Tag die Nachrichten, um informiert zu sein.

2. Sensationen sind unter Umständen schon am nächsten Tag nicht mehr aktuell. Wie schnell müssen Nachrichten für dich sein?

3. Twitter will die Länge des Tweets auf 280 Zeichen erhöhen. Wie lang müssen Nachrichten sein? Wirst du aus Schlagzeilen im Allgemeinen schlau?

4. Liest du eine bestimmte Tageszeitung/ Magazin, oder suchst du dir im Internet/ Twitter einzelne Artikel von verschiedenen Nachrichtenanbietern aus?

Wie wählst du Nachrichten aus? Hast du bevorzugte Sender?

Wenn du eine bestimmte Tageszeitung liest: Wie gefällt dir die Auswahl von dem, was berichtet wird? Wird umfassend und von verschiedenen Seiten berichtet?

Möchtest du manchmal eine andere Meinung kennen lernen?

5. Welche Informationen sind am wichtigsten für dich? Welche unwichtig? Beispiele?

6. Welche Nachrichten hängen mit deinem Beruf zusammen, welche liest du eher aus persönlichem Interesse?

7. “Die Bunte” in Arztpraxen. Warum ist die Boulevardpresse bei manchen Menschen so beliebt?

8. Liest du lieber Regionales oder Internationales?

9. Aus welchen Ländern kommen momentan die meisten Nachrichten?

10. Die DW (Deutsche Welle) soll deutsche Nachrichten im Ausland publik machen und ist in verschiedenen Sprachen verfasst. In welchen Sprachen wird in deinem Land berichtet?

11. Ist dir das schon passiert: Das Ausland berichtet (in der Landessprache) über ein Ereignis in Deutschland. Die Perspektive ist eine andere, von außen auf Deutschland. Wie fühlt sich das an?

12. Berufe: Wer produziert und konsumiert die Nachrichten in den klassischen Medien?

Was machen Nachrichtensprecher/ Reporter/ Redakteur/ Korrespondent/ Moderator im Einzelnen? Wo sind die Herausforderungen?

13. Wie glaubwürdig sind Nachrichten im Allgemeinen? Wie objektiv sind Nachrichten im Allgemeinen? Beispiele?

14. Beitragsfinanzierter Rundfunk: Die Bürger zahlen in Deutschland für das öffentlich-rechtliche Fernsehen (ARD, ZDF und Deutschlandradio). Denn der Rundfunk soll in Deutschland nicht das senden, was die Regierung haben möchte. Staatliche Akteure dürfen in den Rundfunk- und Verwaltungsräten keinen maßgeblichen Einfluss bekommen.

Wie ist das in deinem Land?

15. Hate Speech (Hasskommentare), Fake News (absichtliche Falschmeldungen), Shitstorm (Sturm der Entrüstung als Reaktion auf eine Meldung): Was bringt das Internet und freie Berichterstattung mit sich?

16. Hat der Journalismus Tradition in deinem Land? Was denkst du, wann gab es in deinem Land die erste Zeitung?

17. Ist der Beruf eines Journalisten angesehen in deinem Land? Wärst du gerne Journalist? Was sind Vor- und Nachteile?

18. Medien aller Art: was ist noch denkbar? Wie würdest du dir Informationen und Nachrichten wünschen (Hardware)?

 

 

14. Okt 2017 @ 14:16 : Nichts für Modemuffel: K-intensiv zu Mode

Vokabeln: Modetrend, Garderobe, Makel, Laufsteg, Schönheitsideal, attraktiv, Kosmetiker, Haare färben, Nägel lackieren, Rollkragenpullover, Tätowierung, Krawatte, Akzente setzen

Fragen zur Diskussion:

1. Beschreibe deinen eigenen Stil. Was kaschierst du, wo setzt du Akzente?

2. Was trägst du wo? Bei der Arbeit, auf der Straße, beim Sport? Achtest du auf Street Chic?

3. Mode durch die Zeit: Was ist gerade in? Welche Kleidung, Accessoires, Farben, Make-up? Betrachte auch die vergangenen Jahre (Loop-Schal, Taupe, Smoky-Eyes).

4. Was ist nicht mehr in? Oder was sind Klassiker? Denke auch an Vintage-Look.

5. Kennst du Jil Sander und Karl Lagerfeld? Beschreibe den Modestil deines Lieblings-Designers.

6. In Deutschland gibt es bayerische Trachtenmode. Sie wird selten, aber sie wird getragen. Welche traditionellen Kleidungsstücke gibt es in deinem Land?

7. Welche Mode aus einer anderen Kultur ist u.U. in deinem Land populär? Wo klaust du dir manchmal Ideen?

8. Wie wichtig ist es für dich, dass sich die Stoffe leicht pflegen lassen? Welche Stoffe fühlen sich angenehm beim Tragen an? (Arten von Gewebe: Samit, Gaze oder Mull, Krepp, Damast, Brokat)

9. Hast du schon mal 3D gedruckte Textilien getragen oder smart textiles (mit Sensoren)?

10. Was denkst du: Welche Frisur passt zu welcher Kleidung? Würdest du dir die Haare färben? In welcher Farbe?

11. Wenn man sich die Modelle von den fashion weeks ansieht, fällt eine Vielzahl an Kopfbedeckungen, Hüten, headwraps oder Kopftüchern auf. Wie sieht es bei dir aus mit Kopfbedeckungen? Bist du kreativ?

12. Welche Funktion hat deiner Meinung nach Kleidung/ Mode?

13. Stichwort: Verschleierung. Was ist für dich eine angemessene Körperbedeckung? Wo wird zu viel gezeigt?

14. Falls du gerne viel Haut zeigst, was hältst du von Tätowierung / Henna tattoos oder body painting?

15. Welchen Preis hat das teuerste Kleidungsstück, das du kennst (Handtasche)? Denke auch an funktionale Marken-Sportkleidung. Ist der teure Preis gerechtfertigt?

16. Welche berühmten Modelabels gibt es in deinem Land (z.B. Louis Vuitton USA, Septwolves China)?

17. Verschenkst du Kleidung oder Accessoires? Was kommt gut an?

18. Welche Berufe in der Modebranche kennst du? (Stylist, Modejournalist, Fotograf)

19. Was denkst du: Welche Anforderungen werden an das Modell auf Modeschauen gestellt? Wie ist das Schönheitsideal in deinem Land? Welche Modelle eignen sich eher für den Laufsteg, welche eher für Magazin-Cover? Denke auch an männliche Modelle.

20. Viele wollen gerne attraktiver werden und schrecken vor Schönheitsoperationen nicht zurück. Während man in Deutschland eher “natürliche Schönheit” betont, stehen in manchen Ländern Schönheitsoperationen an der Tagesordnung. Wie ist das in deinem Land? Gibt es Grenzen?

21. Mode für Männer. Ist Funktionalität wichtiger als Stil? Was können Männer tragen? Oder was sieht übertrieben aus?

22. Männer in Röcken oder Frauen mit Krawatten. Wo gehen Männermode und Frauenmode ineinander über? Wo gibt es klare Grenzen?

23. Trägst du gerne T-Shirts mit aufgedruckten “Botschaften”?

24. Wo wird Mode politisch? Fallen dir Beispiele aus der Geschichte ein? (Kann man in deinem Land auf der Straße Armeekleidung tragen?)

25. Umweltfreundliche Stoffe, die CO2-arm hergestellt sind, oder Mode aus recycelten Materialien. Achtest du auf die Umwelt, wenn du Mode auswählst? Kaufst du manchmal second hand oder Kleider vom Flohmarkt?

 

 

11. Okt 2017 @ 12:22 : Hausmittel / alternative Medizin

Fragen zur Diskussion:

1. Bist du robust? Was tust du für deine Gesundheit (Ernährung, Sport)?

2. Der Mensch ist, was er isst. Wo ist für dich die Abgrenzung von Ernährung und Medizin? Gehört Lebensweise, Ernährung und Medizin zusammen?

3. Welche Hausmittel haben dir schon geholfen? Hausmittel sind z.B. Kräutertees oder pflanzliche Präparate, die nicht verschreibungspflichtig und nicht apothekenpflichtig sind, das heißt, man kann sie auch ohne Arztbesuch außerhalb der Apotheke kaufen. Hat es auch geschmeckt/ gut gerochen, oder hat es vielleicht gestunken?

Beispiele in Deutschland:

  • Fenchel-Kamillen Tee gegen Durchfall und Erbrechen
  • Chia-Wasser mit Zitrone zum Abnehmen
  • Lindenblütentee bei Entzündungen
  • Zwiebelwickel gegen Erkältung
  • Hopfendolden bei Schlafstörungen
  • Thymian gegen Erkältung
  • Arnika für müde Beine

4. Welche Arten Alternativer Medizin kennst du? Es geht jetzt um Präparate, die nicht verschreibungspflichtig sind, aber apothekenpflichtig, das heißt, man muss in die Apotheke gehen, um sie zu kaufen. Sind die Präparate teuer? Ist “die Pflanze” erschwinglich?

5. Ist es dir wichtig, wo die Pflanze angebaut wird? Würdest du z.B. in Deutschland angebaute Zichorie und Getreide als Kaffeeersatz nehmen?

6. Dosis macht Gift. Bei manchen Präparaten ist der Dosisbereich sehr eng, sie sind in höheren Dosen u.U. tödlich, bei anderen ist die Wirkungsbreite großzügiger. Ist der Packungszettel für dich immer verständlich genug? Warst du mal im Ausland und hattest keinen/ einen unverständlichen Packungszettel?

7. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Welche Nebenwirkungen hattest du schon?

8. Medikamente benötigen meistens eine gewisse Zeit für die Behandlung der Krankheit, oft zeigt ein alternatives Arzneimittel erst nach sechs Monaten eine Wirkung. Wie lange hast du Geduld, bis es wirkt?

9. In Deutschland hat der Mediziner Hahnemann im 18. Jahrhundert die Homöopathie begründet: Gleiches soll mit Gleichem behandelt werden, und zwar umso effektiver, je höher die Verdünnung des Wirkstoffes ist. Welche Arten Alternativer Medizin gibt es in deinem Heimatland (TCM, TIM, Ayurveda (z.B. Massage, Stirnguss mit Sesamöl))? Welche Arten würdest du noch gerne ausprobieren?

10. Fühlst du dich nach einer Kur, Massage oder Yoga manchmal wohler und führst du das auf eine medizinische Wirkweise dieser Traditionen zurück? Denke darüber nach: Ist das Ergebnis wiederholbar?

11. Kopfschmerzen ist eine multivalente Krankheit, das heißt der Schmerz kann viele mögliche Ursachen haben. Sicher kann man einfach nur ein Schmerzmittel nehmen. Stimmst du dem Vorwurf zu, dass die Schulmedizin nur Symptome bekämpft und nicht ganzheitlich genug ausgerichtet ist? Oder denkst du, das wichtigste ist unabhängig davon, dass der Patient sich besser fühlt, dass die Krankheit/ Schmerzen gelindert werden?

12. Was dem einen hilft, muss dem anderen noch lange nicht helfen. Hast du solche Erfahrungen schon gemacht?

13. Fühlst du dich von Ärzten in deinem Heimatland im Allgemeinen gut beraten? Hast du Erfahrungen mit Arztbesuchen im Ausland gemacht?

 

 

6. Okt 2017 @ 9:21 : K-intensiv: Feste feiern

1. In Deutschland feiern wir am 3. Oktober den Tag der Deutschen Einheit und denken an den Mauerfall zurück. Was ist die Geschichte hinter dem Nationalfeiertag in deinem Land?

2. In Deutschland hat die Demokratie Tradition. In der Nationalflagge steht schwarz für die Vergangenheit, rot für das Blut, das vergossen wurde, und gold für die Zukunft. Sie wird am 17. Mai 1832 auf dem Hambacher Schloss gehisst. Was ist in deinem Land Tradition? Wofür steht die Nationalflagge?

3. In Deutschland kommen “Wiedervereinigungshymnen” von modernen Pop- und Rocksängern, anstelle der Nationalhymne. Wäre das in deinem Land denkbar?

4. Können ältere Menschen in deinem Land sich noch an den historischen Tag erinnern, oder verblasst das historische Ereignis allmählich? Wie viele Generationen sind nach dem historischen Tag geboren?

5. In Deutschland wird Zusammengehörigkeit und “Bunte Vielfalt” betont. Welche Werte gibt es in deiner Nation?

6. In Deutschland ist Weihnachten das wichtigste Fest. Die Familie trifft sich und beschenkt sich. Welche religiösen Feste werden in deinem Land gefeiert?

7. In China gehen Plastikweihnachtsbäume gut, obwohl Weihnachten dort keine Tradition hat. Welche exotischen Feiertage werden u.U. in deinem Land gefeiert?

8. In welches Land würdest du gerne fahren, um dir das dortige Fest anzusehen?

9. Wie sieht es mit der Kommerzialisierung der Feste aus?

10. Oft gibt es ein Feuerwerk zu einem Fest. Auch in deinem Land? Gefällt es dir?

11. Wähle ein Fest in deinem Land: Wann und wo findet es statt? Was können Besucher auf diesem Fest machen? Was isst, trinkt man? Was zieht man an?

12. Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt. Erinnert wird eigentlich an das Hochzeitsfest von König Ludwig I von Bayern mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen 1810. Welche Volksfeste und regionalen Brauchtümer gibt es in deinem Land? Was ist die Geschichte dahinter? Gefällt dir das Fest?

13. Du hast die Wahl zwischen: Grillfest, Opernball, Junggesellenabschied und Pyjama-Party. Zu welchem Fest würdest du gerne gehen? Warum?

14. Wie feiert man in deinem Land Hochzeit? Trägt die Frau auch ein weißes Kleid, wie in Deutschland?

15. Was gibt es noch für Gründe/ Anlässe zum Feiern? (Fußballweltmeisterschaft? Bestandenes Examen?)

16. Feierst du gern im Freien? Oder lieber in Räumlichkeiten?

17. Denkst du, Musik darf auf einer Party nicht fehlen? Tanzt du?

18. Unterhältst du dich gern auf Partys? Bist du kontaktfreudig

19. Hast du lieber eine formelle oder eine informelle Atmosphäre?

20. Denke an einen Geburtstag. Welche Geschenke werden in deinem Land verschenkt und welche dürfen auf keinen Fall verschenkt werden?

21. Welche Vorbereitungen trifft normalerweise der Gastgeber?

22. Wie ist die Rolle des Gastes (Pünktlichkeit, Kleidung, Mithelfen)?

23. Wann sagst du eine Einladung ab?

24. Welche Feiern veranstaltet ihr in deiner Firma? (Weihnachtsfeier, Sommerfest, Einstand, Afterwork-Party?)

25. Was machst du an deinem Geburtstag in der Firma? Oder nimmst du Urlaub?

 

 

30. Sep 2017 @ 8:05 : Neologismen 1990-2017

Infos aus http://www.owid.de/

1. Im Folgenden siehst du Neologismen, die mit dem Internet zu tun haben. Kennst du sie alle? Bringe sie in die richtige Reihenfolge! Welcher Begriff ist eher neu, welcher eher älter?

Podcast, QR Code, Fitnessarmband, Blogger, Button, Virtual Reality, Webinar, Selfiestick, Phishing, googeln, fotoshoppen, soziales Netzwerk, texten, Shitstorm, Tablet PC, liken, Darknet, Avatar, Follower, retweeten, skypen, USB Stick, streamen, Flugmodus, tindern, whatsappen, Crowdfunding, 3D Drucker

2. Was könnte bedeuten:

  • Spaßgesellschaft (Mitte 90er)
  • Komfortzone (Anfang 00er)
  • Reichweitenangst (Anfang 10er)
  • Rettungsschirm (Ende 00er)
  • Arabellion (2011)

3. Aus dem Bereich “Sport und Ernährung”. Seit wann gibt es:

  • Low Carb
  • probiotisch
  • Anti-Aging
  • Zumba
  • Schwimmnudel
  • Kinesiotape
  • vegan
  • Chai Latte
  • Nordic Walking
  • Chia Samen

4. Teile folgende Neologismen ein: ein (politisches) Problem das auftaucht, ein neues Marketingprodukt, eine Modeerscheinung.

  • Goji-Beere
  • Stalking
  • Parkour
  • Bodycam
  • Occupybewegung
  • Tunnel
  • Kapselkaffee
  • Whistleblower
  • Extensions
  • Hüftgold

5. Suche nach Neologismen in deiner eigenen Muttersprache!

 

Lösung:

zu 1. Virtual Realiy (Anfang 90er), Avatar, Button (Mitte 90er), Blogger, googlen, streamen, Tablet, texten, USB-Stick (Anfang 00er), Phishing, Podcast, skypen, soziales Netzwerk (Mitte 00er), fotoshoppen (Ende 00er), 3D Drucker, Crowdfunding, Darknet, Flugmodus, Fitnessarmband, liken, QR Code, retweeten, Shitstorm, Webinar (Anfang 10er), Selfiestick, tindern, whatsappen (Mitte 10er)

zu 2.

Spaßgesellschaft: die in ihrem Lebensstil stark auf Erlebnis, Spaß und Freizeitvergnügen ausgerichtete Gesellschaft.

Komfortzone: Bedingungen, unten denen jemand sich das Leben zu bequem gemacht hat.

Reichweitenangst: Befürchtung, mit einem E-Auto stehen zu bleiben, weil die Batterie leer ist.

Rettungsschirm: Hilfe in Milliardenhöhe, die der Staat wirtschaftlich angeschlagenen Banken zur Stabilisierung des Bankensystems, ggf. auch Unternehmen, gewährt, Ende 00er

Arabellion: politischer Aufbruch in mehreren arabischen Ländern, der durch machtvolle Demonstrationen eingeleitet wurde mit dem Ziel, das jeweilige autoritäre Regime zu stürzen, 2011

zu 3.

Low Carb (Mitte 00er), probiotisch (Mitte 90er), Anti-Aging (Anfang 00er), Zumba (Ende 00er), Schwimmnudel (Anfang 00er), Kinesiotape (Anfang 10er), vegan (Mitte 90er), Chai Latte (Mitte 00er), Nordic Walking (Anfang 00er), Chia Samen (Anfang 10er)

zu 4.

Goji-Beere: kleine längliche rote Frucht des Bocksdornstrauches, der gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben werden, Ende 00er

Stalking: krankhaftes hartnäckiges Verfolgen und Belästigen einer bestimmten Person, Anfang 00er

Parkour: als Sport betriebene Art der körperlichen Fortbewegung, bei der gegebene Hindernisse auf einer selbstgewählten direkten Strecke meist in einer Stadt ohne Hilfsmittel überwunden werden, wobei Schnelligkeit, Effizienz und Geschmeidigkeit sowie Rücksichtnahme auf die Umgebung im Vordergrund stehen, Mitte 00er

Bodycam: kleine Videokamera auf der Schulter eines Polizisten, 2013

Occupybewegung: weltweite Protestbewegung gegen soziale Ungleichheit und die Macht der Finanzmärkte, 2011

Tunnel: mit einem Ring eingefasste stark geweitete Öffnung im Ohrläppchen bzw. der sie einfassende Ring selbst, Anfang 10er

Kapselkaffee: Kaffee, der portionsweise in Kaffeekapseln abgepackt ist und so mittels einer speziellen Kaffeemaschine tassenweise gebrüht wird, Ende 00er

Whistleblower: Informant, der aus Gewissensgründen Missstände, Rechtsverletzungen oder allgemeine Gefahren, von denen er (in seiner Firma) Kenntnis erlangt hat, öffentlich macht, Anfang 00er

Extensions: Haarsträhnen aus synthetischem oder echtem Haar, die in das Eigenhaar zur Verlängerung, Verdichtung und für Farbakzente eingearbeitet werden. Mitte 00er

Hüftgold: Fettansatz an den Hüften, Anfang 00er

 

 

27. Sep 2017 @ 7:18 : K-intensiv zu Musik

Vokabeln: Perkussion, Eintrittskarte, (Musik-)Geschmack, Konzerthalle, Sound, Melodie, Beschallung, Streams, Kadenz, mit Musik unterlegen, Krach, (gut) klingen, Sounddesign, physischer Tonträger, Cover

Fragen zur Diskussion: 

1. Überlege zuerst: Wo hörst du Musik unbewusst (Supermarkt, Wartezimmer beim Arzt, in der Kneipe, …)? Stört es dich, ignorierst du es oder findest du es amüsant?

2. In Computerspielen oder im Film werden z.B. spannende Szenen mit bestimmter Musik unterlegt, um Emotionen hervorzurufen. Wie reagierst du darauf?

3. Musik beim Sport: der Rhythmus bei der Aerobic/ Zumba, die Beruhigungsmusik bei der Endentspannung beim Yoga. Denkst du, du kannst darauf verzichten oder übt Musik hier eine wichtige Funktion aus? Muss die Musik neben dieser Funktion auch gut klingen?

4. Welche Musik hörst du dir wann bewusst an?

5. Auf welchen Konzerten warst du schon? Musikrichtung? Besondere Erlebnisse? Gehst du gerne auf Festivals, Open Air Konzerte? Kennst du das deutsche “Rock am Ring”?

6. In welchen Sprachen hörst du gerne Musik? Achtest du auch auf den Text und die Bedeutung beim Musikhören? Googlest du manchmal die Lyriks?

7. Verwendest du deutsche Popmusik zum Deutschlernen? Kennst du neuere deutsche Bands, wie Revolverheld, LaBrassBanda, Christina Stürmer, Die Fantastischen Vier, Peter Fox, die Prinzen, Die Toten Hosen, Wir sind Helden, Xavier Naidoo, Rosenstolz, Juli?

Recherchiere evtl. ein bisschen im Internet, such dir eine deutsche Popband und finde über Gründungsjahr, Internetauftritt, erste Erfolge heraus.

8. Kennst du die TOP 10 aus deinem Land? Welches Lied ist gerade in?

9. Welche Musik ist für dich völlig exotisch? Musik aus anderen Kulturen? World, Folk?

10. Welches Image schreibst du folgenden berühmten Bands zu: Beatles, Metallica, Boy-Bands?

11. Manche z.B. Rock-Bands haben das Image, zu wild und aggressiv zu sein, und stehen unter dem Verdacht, Jugendliche zu verderben. In Deutschland gibt es bspw. Rammstein. Findest du, dass Musik bestimmter Art verboten werden sollte?

12. Welche Berufe kennst du, die mit Musik zu tun haben? Denke auch an das Sounddesign für Autos.

13. Findest du, Musikpädagoge ist ein wichtiger Beruf? Welchen Stellenwert hat die musikalische Erziehung in deinem Land?

14. Auch begabte Kinder brauchen eine gewisse Anzahl an Übungsstunden, um Profi-Musiker zu werden. (“Übung macht den Meister.”) Wie kann man Kinder gezielt fördern? Hältst du musikalische Früherziehung ab 3 Jahren für sinnvoll und würdest du es bei deinem Kind machen?

15. Zur Geschichte der Vermarktung von Musik. Vom Grammophon, über die CD (1983), über MTV, über Youtube, zu Musikstreaming. Erzähle von deinen Erfahrungen durch die Geschichte.

16. Mit dem Wegfall der physischen Tonträger mussten sich auch die Plattenlabels neue Ideen zur Vermarktung von Musik machen. Was hältst du von derzeitigen Lizenzgeschäften und Musikdownload bzw. -streaming?

17. Ältere Plattenstars mögen sich ungerecht behandelt fühlen, aber was ist mit Youtube-Stars, die erst durch die neuen Medien zu Stars wurden? Bist du evtl. auch selbst Patron für einen Youtube-Star (z.B. Peter Hollens, Mahesh Raghvan, etc)?

18. Mit MTV gab es einen Bruch: Visuelle (Tanz-)darstellung zur Begleitung der Musik wurde zum Vermarktungsprojekt und darf heute nicht fehlen. Welche Musikvideos gefallen dir?

19. Unter Umständen geht es dabei nicht mehr um Ästhetik bei diesen Darstellungen, sondern rein um Provokation (erotisch, politisch, vgl. Madonna-Videos). Was darf Musik/ ein Musikvideo nicht?

20. Wie stehst du zur erneuten Vermarktung alter, modifizierter Titel (Cover)? Sind moderne Künstler nicht mehr kreativ genug?

21. Welche klassischen (europäischen) Instrumente kennst du? Welche Kategorien gibt es (Perkussion, Blasmusik, …)? Hast du eine klassische (europäische) Musikausbildung?

22. Gehst du in Deutschland gerne in die Oper oder in klassische Konzerte (denke an die Elbphilharmonie)? Kennst du die klassischen Komponisten Clara Schumann, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy?

23. Welche traditionellen klassischen Instrumente gibt es in deinem Land? Was gehört in deinem Land zu einer “klassischen” Musikausbildung?

24. Spielst du ein Instrument oder würdest du gerne eines spielen? Machst du dich warm vor dem Üben, wann und wie lange machst du Pausen beim Üben? Welche anderen Übungsformen zum Erlernen eines Instrumentes kennst du noch?

25. Magst du Chormusik? Singst du gerne in der Kirche bzw. machst du Mantrasingen beim Yoga oder religiöses Singen in anderen Religionen? Inwiefern denkst du hängen das Singen (und Tanzen) und die Spiritualität miteinander zusammen?

 

 

19. Sep 2017 @ 8:03 : Wie Deutschland tickt. Quiz 2017

Informationen aus https://www.deutschland.de/ , viel Spaß!

1. Deutschland, das Land der Dichter und Denker. Aber kaum einer liest Goethe, Schiller, Brecht und Hesse… Wie viele Erstauflagen wurden 2016 aus dem Ausland übersetzt?

a) 2000

b) 5000

c) 10 000

2. Aus welchen Sprachen wurde übersetzt?

a) Englisch, Französisch, Japanisch

b) Englisch, Französisch, Spanisch

c) Englisch, Französisch, Russisch

3. Wie viel lesen die Deutschen überhaupt?

a) Mehr als ein Viertel der Deutschen lesen mehr als 5 Bücher im Jahr.

b) Mehr als ein Viertel der Deutschen lesen mehr als 10 Bücher im Jahr.

c) Mehr als die Hälfte der Deutschen lesen mehr als 10 Bücher im Jahr.

4. Kennst du Jil Sander? Wie würdest du den deutschen Modestil beschreiben?

a) dezent

b) extravagant

c) funktional

5. Welche der aufgelisteten Getränke gehören nicht zu den Neuheiten und Rennern 2017?

a) Craft Beer

b) Caipirinha

c) Green Tea Latte

d) kalt aufgebrühter Kaffee

e) grüne Smoothies

f) Limonade auf Lavendelbasis

6. Denk an das Oktoberfest: Wie viele Maßkrüge Bier können auf einmal getragen werden (Rekord 2017):

a) 16

b) 22

c) 29

7. Die Geburtenrate in Deutschland ist schwach, das ist allseits bekannt. Wie viele Mio Kinder hat Deutschland 2017?

a) 7 Mio.

b) 13 Mio.

c) 20 Mio.

8. Wie viel Prozent der Deutschen wohnen zur Miete?

a) 22 %

b) 34 %

c) 54 %

9. Welche sind die Städte mit den höchsten Mieten?

a) Berlin, Frankfurt, Düsseldorf

b) Köln, München, Berlin

c) München, Frankfurt, Stuttgart

10. Welche sind die wichtigsten Möbelstücke in der Wohnung?

a) die Einbauküche

b) das Sofa und der Flachbildfernseher

c) der Boden, Teppich bzw. Laminat

11. Es ist allseits bekannt, dass es die Deutschen im Urlaub an Plätze mit Sand, Sonne, Meer zieht, wie Spanien, Italien und Griechenland. Was denkst du, wie viele deutsche Urlauber bleiben im eigenen Land?

a) ein Drittel

b) ein Viertel

c) ein Fünftel

12. Welche sind die Top-Fernreiseziele der Deutschen?

a) USA und Thailand

b) Russland und Japan

c) USA und Vietnam

13. Wie viel Prozent der Deutschen nehmen das Flugzeug zum Verreisen, wie viele das Auto?

a) Auto 67%, Flugzeug 20%

b) Auto 47%, Flugzeug 39%

c) Auto 22% , Flugzeug 75%

14. Wie viele Parteien treten zur Bundestagswahl 2017 an?

a) 26

b) 34

c) 42

15. Was haben die Deutschen nicht erfunden?

a) das Auto

b) X-Ray

c) Kölnisch Wasser

d) die Chip-Karte

e) Antibiotika

16. Entscheide, welche Aussagen richtig oder falsch sind:

a) Es wurde in einigen Bundesländern islamischer Religionsunterricht eingeführt.

b) Seit 2007 können auch Väter Elternzeit, das heißt eine bezahlte Auszeit vom Beruf nehmen, wenn die Familie ein Kind bekommt.

c) In Deutschland haben die Arbeitnehmer die meisten Urlaubstage im Jahr, verglichen mit den anderen Ländern der EU.

d) Es gibt einen Trend zum Vegetarismus in Deutschland. Aber die Deutschen essen immer noch zu viel Fleisch.

e) Der Kommandant der ISS ist aktuell ein Deutscher.

 

Lösung: 1c, 2a, 3b, 4c, 5b,c,e, 6c, 7b, 8c, 9c, 10b, 11a, 12a, 13b, 14c, 15c,e, 16: Alle Aussagen sind richtig 🙂

 

 

13. Sep 2017 @ 7:33 : Hast du Pflanzen zu Hause?

Vokabeln: 

Schnittblumen, eingehen, “grüner Daumen”, wuchern, umgraben, frostresistent, Sukkulenten, Stacheln

Fragen zur Diskussion:

1 Welcher Pflanzentyp bist du?

a Ich mag blühende, duftende Pflanzen. Interessant finde ich den Citrusbaum, weil er gleichzeitig Früchte trägt und blüht. Ansonsten nehme ich auch Schnittblumen für meine Wohnung. Die Blumen sollten rot/gelb/weiß sein.

b Bei mir gilt: hauptsache “grün”. Ich habe einen grünen Daumen und lasse in meiner Wohnung alles wuchern. Z.B. habe ich eine Ficus und jede Menge Zimmerpalmen.

c Es ist mir egal, was es für eine Pflanze ist, aber sie muss leicht zu halten sein, denn bei mir geht sonst alles ein. Bei mir stehen z.B. Kakteen und Sukkulenten, die man nicht oft gießen muss.

2 Hier ist eine Liste mit Pflanzen typisch für Deutschland. Welche davon kennst du?

die Passionsblume, die Fuchsie, die Kapuzinerkresse, das Alpenveilchen, die Petunie, die Gloxinie, die Klivie, die Begonie, die Azalee, die Aloe, das Zypergras

3 Manche der o.g. Pflanzen wachsen eher im Garten, manche eher auf dem Balkon. Hättest du lieber Garten oder Balkon?

4 Stell dir vor du hast einen Garten. Hättest du lieber ein Rosenbeet/ ein Gemüsebeet/ ein Kräuterbeet?

5 Falls du Gartenarbeit machst, beschreibe, wie du dich dabei fühlst. Erzähle über Vor- und Nachteile der Gartenarbeit. (Stichworte: frische Luft, Freude am Wachsen-Lassen, nur Umgraben macht keinen Spaß, Rückenschmerzen, …)

6 In Deutschland müssen Pflanzen für draußen winterfest (frostresistent) sein. Welchen Herausforderungen steht man in deinem Land bei der Pflanzenhaltung gegenüber?

7 Pflanzen mit (kultureller) Symbolik: In Deutschland gibt es z.B. den Klee, der Glück bringt, und die Mispel. Wer sich unter einem Mispelstrauß küsst, wird ein glückliches Ehepaar. Bekannt ist auch der Seeigelkaktus, der den Namen “Schwiegermuttersessel” trägt, denn niemand möchte sich in die Stacheln hineinsetzen. In China gibt es z.B. den Facai-Shu, die Melonenkastanie 瓜栗, die Reichtum bringt und in keinem Büro fehlen darf. Welche anderen Pflanzen mit kultureller Bedeutung fallen dir ein?

8 Wie sieht es bei dir im Büro aus? Welche Pflanzen hast du oder würden sich eignen?

9 Wie sieht es aus mit der Begrünung der Städte in deinem Land.

 

11. Sep 2017 @ 9:03 : Großstädte

Vokabeln:

Metropole, Megastadt, Ballungsräume, einwohnerstarke Städte, Emission, erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Urbanisierung, Solarzellen, Feinstaub, Abwasser, ungeklärtes Wasser, Hektik, Glasfasernetz, öffentliches Verkehrsnetz, Fassade, Einkaufspassage, Asphalt, Beton, Abfall, Konstruktion, ressourcenschonend, die Biotonne

 

Fragen zur Diskussion (Sei kreativ! 🙂):

1 Statistik:

a Kennst du die Einwohnerzahlen der deutschen Großstädte? Welche sind die Stadt in Deutschland mit den meisten Einwohnern? (Lösung: Berlin (3,52 Mio), Hamburg (1,79 Mio), München (1,45 Mio), Köln (1,06 Mio), Frankfurt am Main (733 Tausend), Stuttgart (624 Tausend), Düsseldorf (612 Tausend))

Wie sieht es in deinem Land aus? Wie ist die Einwohnerzahl in den Großstädten deines Landes?

b Welche ist die Großstadt in der EG mit den meisten Einwohnern? (Lösung: London (8,79 Mio), Berlin (3,52 Mio), Madrid (3,17 Mio), Rom (2,87 Mio), Paris (2,22 Mio))

Wo sind die Ballungsräume in deinem Land?

c Welche sind die größten Metropolen der Welt? (Lösung: in Asien: Tokio (37,75 Mio), Jakarta (31,32 Mio), Delhi (25,73 Mio))

d Wie viel Prozent der Deutschen lebt in Großstädten? (Lösung: rund 30% der Deutschen. Quelle: Tagesspiegel 2015)

e Welche deutsche Stadt hat die meisten Hochhäuser? (Antwort: Frankfurt am Main ;))

2 Stichwort “Feinstaub” in Großstädten. Was weißt du darüber? Wie ernst schätzt du die Lage ein? Welche Städte der Welt sind am meisten von Smog betroffen?

Welche Lösungen sind denkbar (Elektroautos, Katalysatoren, Luftfilter in Klimaanlagen. Bei Smogalarm zu Hause bleiben, …)?

3 Steckst du oft im Stau? Suchst du oft stundenlang nach einem Parkplatz? Wie ist das öffentliche Verkehrsnetz in deiner Stadt?

Lösungen (Autokauf limitieren, Fahrradwege, Fahrradrikschas (Velotaxis), Sensoren im Asphalt und dann Parkplatz-Reservierung per App, …)?

4 Wie ist die Stromversorgung in deiner Stadt? Beziehst du Elektrizität auch aus erneuerbaren Energiequellen (“Energiemix” in Deutschland)? Gibt es manchmal Stromausfälle?

5 Funktioniert die Abfallentsorgung in deiner Stadt oder gibt es Müllberge? Gibt es “Mülltrennung” und Recycling oder Kompost?

6 “Der Run auf die Metropolen.” Warum meinst du zieht es die Menschen in die Großstadt? (Arbeitsmöglichkeiten, Kulturangebote, …)

7 In der Großstadt lebt man anonymer. Denkst du, das ist ein Vorteil oder ein Nachteil? Denke auch an Suizid und Großstadt-Kriminalität.

8 Stell dir vor, du wärst Städteplaner/Kommunalpolitiker. Was würdest du in deiner Stadt ändern? (Stichwort: ökologische Architektur und Nachhaltigkeit, denke auch an den demografischen Wandel).

Bisherige Ideen von anderen Lernenden für deine Inspiration: begrünte Dächer, Begrünung im Allgemeinen, Solarzellen auf dem Dach, Regenwasser für Toilette, smarte Glasscheiben (flüssige Kristalle in Glasscheiben), leichterer Beton oder andere vorteilhafte Materialien, smart-city-Projekte, elektronische Überwachung gegen Kriminalität, …

 

 

6. Sep 2017 @ 7:22 : Kommunikation Intensiv: Kunst

Vokabeln:

Leinwand, Rahmen, Staffelei, Avantgarde, Epoche, Skizze, Porträt, Akt, Stillleben, Kollage, Vernissage, Atelier, Speckstein, Fimo(R), Airbrush, Kurator, Zeitgeist, Brotlose Kunst, Œuvre

Fragen zur Diskussion:

1 Picasso: “Wenn ich wüsste, was Kunst ist, würde ich es für mich behalten.” Was ist Kunst für dich? Auf welche Weise “wirkt” ein Kunstwerk?

2 Welche Berufe kennst du, die mit Kunst zu tun haben?

3 Kunstgeschichte: Kennst du die Epochen?

4 Stelle mir einen Künstler, Kunstwerk, Ausstellung, Museum oder Epoche deiner Wahl vor.

5 Gibt es ein Kunstwerk/Künstler das/den du gar nicht magst? Kritisiere es/ihn.

6 Warst du schon mal auf der dOCUMENTA in Kassel oder auf der Art Cologne in Köln? Welche Kunstwerke haben dir besonders gefallen?

7 Zur dOCUMENTA 2012 gab es eine Parallelausstellung in Kabul. Kannst du dir vorstellen, dass es in deinem Land eine Ausstellung wie die dOCUMENTA gibt?

8 In Frankfurt am Main gibt es Kunstmuseen wie z.B. das Städel, die Schirn und das MMK. Sieh kurz auf den jeweiligen Websites nach, was gerade ausgestellt wird. Wo würdest du am liebsten hingehen?

9 Bist du Künstler? Was ist deine Mission? Nutzt du das Internet, um auf dich aufmerksam zu machen und deine Botschaften zu verbreiten?

10 Mit welchen Materialien arbeitest du gern?

11 Farben sind wichtig in der Kunst. Welche Farben siehst du gerne? Was bedeuten sie für dich?

12 Beuys nutzte auf der dOCUMENTA das Motiv der Baumpflanzung. Welche Motive wählst du?

13 In Ausstellungen Moderner Kunst werden immer mehr Videoinstallationen verwendet. Ai Weiwei stellt jetzt auf dem Filmfestival in Venedig sein Werk aus. Oder: Kunstwerke werden zu Happenings (beispielsweise: Künstler verkauft Icepops ohne Geschmack, nur aus Wasser, um die Wasserknappheit in bestimmen Ländern zu kritisieren). Welche Arten des Ausdrucks magst du/ bevorzugst du?

14 Mit der dOKUMENTA kam das “Ausgreifen in den Außenraum”. Kunstwerke werden zunehmend im Freien ausgestellt, jenseits der Ausstellungsräume. Kennst du noch mehr Beispiele für diesen Trend?

15 Insbesondere zeitgenössische Kunst und Gesellschaftskritik gehen Hand in Hand. Welche sozialkritische Idee würdest du aktuell erwarten? Kennst du Kunst, die sich mit Kritik am Internet befasst?

16 Inwiefern ist die Kunst der Antike oder aus älteren Epochen für uns heute bedeutsam? Gibt es Botschaften, die für uns noch relevant sind? Oder geht es eigentlich nur um die Darstellung des Schönen? Äußere dich auch zur Ästhetik von Kunstwerken.

17 Können wir von der Kunst in anderen Kulturen (beispielsweise Persische Miniaturmalerei) etwas lernen?

18 Schlagzeile im Feuilleton: “Die Vagina ist zurück in der Kunst.” Was hältst du von Aktmalerei bzw. Aktfotografie?

19 Wenn ein Foto ein Kunstwerk sein soll, dann gibt es nicht die Wirklichkeit wieder, sondern die Interpretation eines Moments. Wann ist für dich ein Foto ein Kunstwerk? Hast du Beispiele?

20 Interessierst du dich für Fotojournalismus? Kennst du einen Reporter, deren Werke du spannend findest?

21 Wo sind die Grenzen von Kunst? Was darf Kunst nicht?

 

25. Aug 2017 @ 15:33 : Soziale Netzwerke 2017

Fragen zur Diskussion:

1. Wie viele Pins hast du auf Pinterest?

2. Machst du regelmäßig Status-Updates auf Linkedin?

3. Wie würde eine Twitter-Nachricht von dir aussehen (140 Zeichen)?

4. Findest du, dass Snapchat eher was für Jugendliche ist?

5. Sollten gepostete Nachrichten nach kurzer Zeit automatisch gelöst werden?

6. Bist du noch auf Facebook? Was hältst du von Nutzern mit 500+ Facebook-Freunden? Oder bist du selbst darunter?

7. Nutzt du mehr Whatsapp oder Skype?

8. Likest du oft und gerne? Oder eher selten?

9. Wie viele Youtube-Kanäle hast du abonniert?

10. Wenn du einen Blog erstellen würdest, oder wenn du bereits einen hast, was wären/sind deine Themen?

 

23. Aug 2017 @ 8:28 : Kommunikation Intensiv (C1/C2): Kochen

 

1 Was für Rezepte kochst du? Welche Küchen kennst du?

2 Welche Küchenutensilien verwendest du? Zum Kochen? Zum Backen?

3 Stell dir vor, du hast folgende Zutaten:

a) Rinderhack

b) Rosinen

c) Löwenzahn.

Welche Gerichte würdest du kochen?

4 Gibt es bestimmte Zutaten, die du beim Kochen vermeidest?

5 Was darf in einer gut ausgestatteten Küche nicht fehlen, damit du dich wohl fühlst.

6 Verwendest du ein bestimmtes außergewöhnliches Tool beim Kochen? (z.B. Topflappen aus Silikon, eine elektrische Parmesanreibe, …)

7 Gewürze: was nimmst du für süße Gerichte? Saure? Scharfe?

8 Was machst du mit

a) Bockshornklee

b) Zimt

c) Koriander?

9 Woher beziehst du deine Rezepte? Siehst du Kochshows?

10 Du bekommst einen Gutschein für ein Essen im Restaurant geschenkt. Wohin gehst du?

11 Hast du schon mal im Urlaub etwas gegessen, was du nicht kanntest und was dich sehr beeindruckt hat?

12 Welchen Stellenwert hat Kochen in deinem Land?

13 Wird zu bestimmten Anlässen oder Festen gekocht? Was?

14 Gibt es ein Äquivalent zu “Guten Appetit” in deinem Land?

15 Ist der Beruf des Kochs hochangesehen in deinem Land oder spielt er eher eine untergeordnete Rolle?

 

Schreibe dein Lieblingsrezept auf Deutsch und schick es mir zur Korrektur 🙂

 

19. Aug 2017 @ 18:40 : Geld: Wortschatz und Diskussion

1 Wie und womit kann man bezahlen?

2 Im Deutschen gibt es für Geld auch die Bezeichnungen “Kies” (aus dem Jiddischen “Geldbeutel) oder Moneten (aus dem Lateinischen “Münze”) u.a. Welche anderen Bezeichnungen für “Geld” gibt es in deinem Land?

3 Kennst du die Währungen auf dem Bild (a und b)?

4 Kennst du den Wechselkurs zwischen deinem Heimatland und deinem bevorzugten Reiseland?

5 Wenn du Geld verdienst, gibst du es aus oder sparst du?

6 Ich gebe dir 100 000 Euro. Wofür gibst du sie aus?

7 Weißt du, wofür die Symbolik Bulle/Bär vor der Börse steht?

8 Hast du Geld in Aktien angelegt?

9 Was weißt du über die Politik der EZB? (Stichwort: Regulierung der Geldmenge)

10 Hast du schon mal ein Akkreditiv zum Zahlen verwendet? Google “Akkreditiv” und versuche, den Mechanismus zu erklären!

11 Hast du schon mal im Ausland ein Konto eröffnet? Vergleiche mit deinem Heimatland!

12 Falls du aus einem islamischen Land kommst: Was weißt du über Islamic Banking? (z.B. Murabaha-Akkreditiv?)

13 Was sind die Vor- und Nachteile von online-Banking?

14 Hast du Paypal o.ä.? Wie lange nutzt du es und was sind die Vor- und Nachteile?

15 Was weißt du über Bitcoins?

 

 

5. Okt 2014 @ 12:37 : Kommunikation intensiv #German : Die Geheimnisse des #RosettaStone

Die Geheimnisse des Steins von Rosette

Fragen:

1.) Wenn ein altes Script mit einer fremden Schrift gefunden wird, fehlt schlicht der Lautwert dazu. Deshalb kam es in der Geschichte mehr als einmal vor, dass Archäologen nahe liegender Weise behaupteten, die Kulturen hätten eine “Bilderschrift” geschaffen. Was hältst du von der Existenz von Bilderschriften? (vgl. Morris)

2.) In welchen Kontext ist es sinnvoll, Piktogramme zu verwenden?

3.) Stell dir vor, du müsstest einen archaischen Text interpretieren, dessen Sprache in der Form nicht mehr gesprochen wird. Du hast alle Zeit der Welt. Wie gehst du beim Entziffern vor?

4.) Wie geht Champollion vor? Welches sind die wesentlichen Argumente, mit denen Champollion nachweist, dass es sich bei den Hieroglyphen nicht um eine Bilderschrift handeln kann?

5.) Was denkst du: Ist die Deutung der Hieroglypen anhand eines Trilinguums mit dem Knacken eines Codes vergleichbar oder greifen eher Theorien aus der Translationswissenschaft? Ist “Übersetzung” vergleichbar mit einer “Umcodierung”? (Kryptographie = Verschlüsselung durch anwenden einer Funktion auf einen Zahlenwert, Entschlüsselung durch bilden der Umkehrfunktion; Übersetzung = textverarbeitender Vorgang der einen Ausgangstext in einen “äquivalenten” (unter Einbeziehung der kontextuellen Faktoren) Zieltext überführen soll, vgl. Snell-Hornby)

6.) Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einem Code und einer Übersetzung?

 

 

31. Aug 2014 @ 9:47 : Kommunikation intensiv: 你好 ,  नमस्ते und أسلام عليكم #crossculturalcommunication

你好 ,  नमस्ते und أسلام عليكم

I would like to invite my Chinese, Indian/ Pakistani and Arabic/ Persian students and of course the students from every other country in the world to discuss about the values in their own countries.

Your society is built up by a group of people who share common characteristics (ethnicity, religion etc). Common characteristics lead to similar behavior, and your values lead to expectations on behavior.
Values are the common beliefs in the society and please do not confuse it with the preferences, which are benefits in short term, so the preferences indicate more on what you want, not what you believe. Internalized values lead to one’s actions and behavior, they are the basis for self-evaluation that results in self-esteem and motivation as one’s determination of behavior. Values also determine how people perceive each other.

Some suggestions for discussion:

China Indien Arabien
Preconditions
Gesellschaftsstruktur: Diktatur -> Sozialismus Gesellschaftsstruktur: Religion (Hinduismus)-> Kasten वर्ण Zentrale Stellung des Glaubens (Islamic Banking, Sharia, Zakat, Freitagsgebet  صلاة الجمعة)
Konfuzius, Marxismus Hinduismus und viele Götter: z.B. Lakshmi लक्ष्मी (Reichtum), Saraswati सरस्वती (Weisheit), Hanuman हनुमान् (Kraft); Yoga and Surya Namaskara सूर्य नमस्कार Mohammed (PBUH), Quran القرآن الكريم
Deng Xiaoping -> Wirtschaftswachstum Mahatma Gandhi
Feste: Frühlingsfest 春节 Feste: Holi Festival होली , Diwali दीवाली Feste: Ramadan, Eid ul-Fitr عيد الفطر, Pilgerfest
Values
Familie (Ahnenverehrung (traditionell), Frühlingsfest: Familientreffen; keine arrangierte Ehe; Nachwuchs hat hohe Bedeutung) 5 Säulen des Islam: Glaube an den einen Gott (Shahada  شهادة), Gebet (Salat  صلاة), Almosen (Zakat  زكاة), Fasten (Saum صوم), Pilgerreise (Hadsch  حج)
Gesundheit: (kein Tabak)
Sunna
Erziehung, Bedeutung des Lernens: Konfuzius; Alphabetisierungsmaßnahmen der Kommunisten Erziehung: (Analphabetenrate), Gurukula गुरुकुल Erziehung: Koranschulen, Al-Azhar
Beziehungen (血缘关系)
Technologie: Deng Xiaoping will modernen Lebensstandard (衣食住行) durch Wissenschaft und Technologie erreichen; 山寨Marketing, Produktion und Manufaktur Technologie (Silicon Valley) أبو جعفر محمد بن موسى الخوارزمي (Algorithmus, Algebra) ابو موسى جابر بن حيان (Chemie). Führend in der Vergangenheit, nicht mehr heute.
Rolle der Frau (traditionell: Ma Durga) Frau: Verschleierung
Gesundheit: TCM, Lebensmittelskandale (Empörung weist darauf hin, dass Gesundheit einen hohen Wert hat)
Familie (arrangierte Ehe, keine Scheidungen)
Beziehungen: Hierarchische Gesellschaftsstruktur; Ahimsa (niemandem schaden)
Kommunikation: keine öffentliche Kritik; mianzi 面子berücksichtigen Kommunikation: gastfreundlich, nicht “Nein” sagen, keine Kritik
Zeit: Pünktlichkeit Zeit: Zeit:
Kleidung: konservativ Kleidung: Kleidung:

So let’s start talking about the preconditions and what you value in your society, what motivates you, for example: family, education, health, technology, time etc.

Happy discussing!

 

11. Jul 2014 @ 17:10 : Kommunikation intensiv: 7:1 Brazil Germany – Understanding the Commentator

 

Freundschaftlich geht es zu…

man kennt sich, man schätzt sich

vor den knapp 60.000 bei diesem Halbfinale

im traditionellen Dress

Aber dann ist Neuer da, und auf ihn ist Verlass bei dieser Flanke (Hereingeben des Balls aus einer der beiden Seitenlinien in den gegnerischen Strafraum)

Die Deutschen… bekommen die Partie dann aber ziemlich schnell in den Griff…

Müller steht goldrichtig, sehr zur Freude der Fans…

Schiedsrichter Rodiguez muss mit dazukommen..neuer Versuch zu schlichten

das war natürlich der Versuch einer Schwalbe

ganz fair und eindeutig

die Brasilianer, mit Problemen in der Deckung

unfassbar

…einfach mal eingenetzt.. drei zu null…

sensationell

ja ist denn das zu fassen? Nein, es ist zum weinen, für die brasilianischen Fans..

es ist noch nicht vorbei…

…spaziert durch die Deckung

ein Stich ins brasilianische Fußballherz…

und wenn er gebraucht wird, ist er da, souverän, der deutsche Keeper..

jagt noch den Torrekord

jetzt mit vorn, und als Vorlagengeber für Schürrle in der 69. Spielminute

bei den Brasilianern liegen die Nerven blank

er verliert die Kontrolle

Müller tut gut daran, sich vom Ort des Geschehens zu entfernen

auf der deutschen Bank hat man Spaß – kein Wunder…

die Deutschen sind noch nicht satt

heute gelingt einfach alles..

Kunstschuss

ja, sieben Stück, die deutschen Fans können es kaum glauben. Diese Reise hat sich gelohnt..

den Ehrentreffer…und den gönnt man ihnen, denn das brasilianische Fußballvolk ist heute schwer geschlagen worden.

zieht ins Finale ein

fassungslose Glückseeligkeit

Müller und Schweinsteiger kümmern sich um ihren schwer geschlagenen Vereinskameraden Dante.

Und auch die beiden Trainer verabschieden sich als faire Sportsfreunde.

 

9. Jul 2014 @ 11:03 : Kommunikation intensiv: VWL – Ägyptens Wirtschaft (C1+)

 

Ägypten am Nil hat nicht nur eine schlechte landwirtschaftliche Ertragslage, sondern ist auch überbesiedelt; seine Haupteinnahmequellen sind Gebühren für die Benutzung des Suezkanals,  Gastarbeiterüberweisungen und der Tourismus, der aber genau dann zurückgeht, wenn die politische Lage in Ägypten instabil ist. Natürlich versucht Ägypten überwiegend Devisen aus seinen Geschäften zu erwirtschaften, und reguliert dies auch über den Umtauschkurs für Tourismus, die freie Konvertierbarkeit der Währung wird nach Möglichkeit eingeschränkt.
Weil die ägyptische Regierung aber über diese Quellen nicht genug einnehmen kann, muss die Regierung Geld aus dem eigenen Land nehmen: Steuern zu erhöhen erweist sich als Schwierig, denn das Land ist bereits an der Armutsgrenze und es soll keinen Volksaufstand geben. Aktuell wurden die Subventionen für den Kraftstoff gesenkt (siehe Artikel in der Tagesschau). Damit hat Al-Sisi wieder mehr Geld für die Militärausgaben, die in Ägypten sehr wichtig sind.
In Ägypten kommt es unterdessen zu ständigen Preisniveausteigerungen, denn das Geld, das von der Regierung gebraucht wird, steht nicht mehr für Subventionen zur Verfügung. Auf dem Markt wird sich deshalb der Benzinpreis nach Angebot und Nachfrage regulieren, das bedeutet aber auch, dass bei Angebotsknappheit ein höherer Preis gezahlt werden muss.
Auch die Lebensmittel werden in Ägypten subventioniert, aber vom Ausland. Die USA verkaufen Ägypten den Weizen zu einem Preis, der unterhalb des Weltmarktniveaus liegt. Damit entstehen in den USA Schulden und sie erhoffen sich davon u.a., dass Ägypten eine USA-freundliche Politik macht.

 

 

Aufgaben zum Diskutieren: 

1. Welche sind die Haupteinnahmequellen der ägyptischen Regierung? (Was kann Ägypten gegen das Zahlungsbilanzdefizit tun?)

2. Al-Sisi hebt aktuell die Benzinpreise an, um das Haushaltsdefizit zu bekämpfen. Erkläre den Zusammenhang  Subventionswegfall – Preissteigerungen, und die möglichen Folgen.

3. Ist die Situation mit den Lebensmittelsubventionen vergleichbar oder nicht (Ertragslage Landwirtschaft Ägypten (Nil, Assuan-Staudamm)), Weizen aus USA)?

4. Sind andere Lösungen für die Bekämpfung des Haushaltsdefizits denkbar als die Streichung von Kraftstoff-Subventionen oder ist dies aus deiner Sicht bereits die beste Lösung? (Unterstützung durch das Ausland? Golfstaaten? Welche Folgen hätte die Abhängigkeit vom Ausland?)

5. Wie sieht es in deinem eigenen Land aus (Inflation? Subventionierungen?)?

 

Definitionen aus der VWL: 

BIP= Summe aller Güter und Dienstleistungen, die im Inland produziert worden sind

Bruttoinlandprodukt BIP= C (privater Konsum) + I (Bruttoinvestitionen) + G (Staatsverbrauch) + (X-M) (Außenbeitrag)

GDP = private consuption + business investment+ government expenditure + exports – imports

Messgröße: z.B. Staatsverschuldung beträgt …% vom BIP

Zahlungsbilanzdefizit

Die Zahlungsbilanz ist die kontenmäßige Aufzeichnung aller ökonomischen Transaktionen zwischen In- und Ausländern. Sie gliedert sich in mehrere Teilbilanzen (Leistungsbilanz (Waren(Handels)Bilanz etc), Vermögensübertragungen, Kapitalverkehrsbilanz (Forderungen/Beteiligungen an Unternehmen im Ausland), Devisenbilanz).

Die Zahlungsbilanz gilt als ausgeglichen, wenn der Saldo der Devisenbilanz Null ist. (+ Devisenabfluss, – Devisenzufluss)

Haushaltsdefizit: negative Differenz eines Budgets zwischen den erwarteten Einnahmen und den erwarteten Ausgaben

Außenverschuldung: Kompletten Verbindlichkeiten des Landes gegenüber dem Ausland

Inflationsrate. Inflation ist ein Prozess ständiger Preisniveausteigerung bzw. ständigen Geldwertverlustes. Für jede Güterart im Warenkorb wird die Preisentwicklung berechnet. Der gesamte Verbraucherpreisindex ist dann ein gewichteter Mittelwert aus der Preisentwicklung bei allen verschiedenen Güterarten zusammen.

Die Teuerungsrate hängt also nicht nur davon ab, wie sich die Preise verändern. Entscheidend ist auch, mit welchem Gewicht die Preisentwicklung der einzelnen Güterarten in den Gesamtindex eingehen.

mögliche Gründe : Das Preisniveau steigt, weil die monetäre Gesamtnachfrage (Geldmenge x Umlaufgeschwindigkeit) stärker steigt, als das reale Güterangebot (Sozialprodukt).

Produktivität: Eine Kennziffer, die die Ergiebigkeit der Einsatzfaktoren angibt: Produktivität = Output / Input

Arbeitsproduktivität = Inlandsprodukt (Wertgröße)/ Arbeitseinsatz (Stunden oder Anzahl der Beschäftigten)

Höhere Arbeitsproduktivität (Output 6 Autos statt 4 Autos per 1 Arbeitskraft)-> Arbeitskraft kann höher entlohnt werden

 

…viel Spaß bei der Diskussion!

 

 

27. Mär 2014 @ 14:22 : Kommunikation intensiv (C1+): Merktechniken

Lies den Text “Merktechniken” aus der Kategorie “Alltagsdeutsch” der Deutschen Welle:

http://www.dw.de/merktechniken/a-16821000

In dem Text wird auf verschiedene Methoden des kognitiven Lernens (Aufbau und Veränderung von Wissensstrukturen im Gehirn) oder genauer, Speicherung von Informationen im Gedächtnis eingegangen. Ein Modell der Psychologie beschreibt folgende Phasen der Informationsverarbeitung im Gehirn: Selegieren, Organisieren, Integrieren. Bekannt als Gedächtnisstrategien sind:

  • Wiederholen: Informationen verbal wiederholen oder abschreiben
  • Organisieren: Verbindungen zwischen neuen Informationen ziehen
  • Elaborieren: Integration neuer Inhalte in das vorhandene Wissen
  • Veranschaulichen: Sich ein mentales Bild machen

1. Wo im Text der Deutschen Welle finden sich diese vier Aspekte jeweils wieder? Geh dabei auf das “putzen”-Beispiel von Prof. Elger ein, auf Herrn Mittrings Methode zum Zahlen-Merken und auf die “Loci-Technik”, die Prof. Elger erwähnt.

2. Hast du eine dieser Methoden einmal ausprobiert? Für wie effektiv hältst du diese Methoden?

3. Welche Lerntechniken bevorzugst du und warum? Nenne einfache Beispiele.

4. Abgesehen davon, dass es immer gut ist, anspruchsvolle Dinge zu lesen und zu kommunizieren, was hältst du von Prof. Elgers Rat, dies zum Trainieren der Merkfähigkeit einzusetzen?

5. Prof. Elger spricht die Thematik “Merken über Emotionen” an. Denkst du, dieser menschliche Mechanismus ist eher vorteilhaft oder nachteilig?

 

 

 

4. Sep 2013 @ 19:24 : Kommunikation intensiv (C1): Tod durch Arbeit

Tod eines deutschen Bankpraktikanten: Arbeiten bis zum Umfallen

Fragen zur Diskussion:

  1. Definiere Stress. (Die Definition von Hans Selye ist: “Stress ist die unspezifische Reaktion des Körpers auf jede Anforderung, die ihm gestellt wird.”) Fällt dir ein Beispiel ein?
  2. Wie kann man Stress abbauen?
  3. Was passiert, wenn man Stress nicht abbaut?
  4. Karoshi” ist ein Wort für “Tod durch Überarbeitung” im Japanischen. Ist Stress kulturgebunden?
  5. Workaholic“/ “Arbeitssucht” sind Begriffe, die auch im westlichen Kulturkreis auftauchen. Gibt es in deiner Kultur diese Phänomen und Begriffe dafür?
  6. Die Fish-Philosophie ist eine andere Art zu arbeiten und Geschäfte zu machen. Glaubst du, dass die Einstellung dahinter eine Alternative darstellt, mit der man Stress vermeiden kann?

Viel Spaß beim Diskutieren!

 

26. Aug 2013 @ 10:02 : Basis Anatomie Wortschatz (C1)

Student: In einer Klausur wurde nach der Einwirkung der Umwelt auf den menschlichen Körper gefragt. Es wurden verschiedene Begriffe aus der Anatomie genannt, die ich nicht verstehen konnte, weil mir im Deutschen dieser Wortschatz fehlt.

–> Hier sind deshalb ein paar Stichworte.
–> Vertiefung in meiner Session.

Atmung: Atemwege:
Nasenraum, Kehlkopf, Luftröhre, Lunge: Bronchien, Bronchiolen, Alveolen
In den Alveolen findet der Gasaustausch statt.
Alveolen?

Alveolen

 

Bewegungsapparat:
Kopf, Hals, Rumpf
Skelettsystem: Knochen, Gelenke, Wirbelsäule
Was ist ein Skelett?

Skelett

Muskelsystem: Stoffwechsel im Muskel: aerobe Stoffwechsellage, ATP, Blutgefäße
M. ilipsoas -> Bandscheibenvorfall

Nervensystem:
Parasympathikus, Sympathikus (sympathisches wie parasympathisches Nervensystem leiten Erregungen zu Muskulatur und Drüsen und beeinflussen deren Funktion), Reflexsystem (Reflex = unwillkürliche Reaktion der Organismus auf einen bestimmten Reiz)
Synapsen (Verbindung der Nervenzelle mit anderen Zellen), Hirnnerven und Rückenmark (von der Wirbelsäule geschützt), Rezeptoren (um Signale zwischen Nervenzellen weiterzuleiten, besitzt eine spezifische Bindungsstelle für einen bestimmten Stoff (Agonisten))

Auge: Retina (Netzhaut)
Wo ist die Retina?

Auge

Herz- und Kreislaufsystem:
Lungenkreislauf, Körperkreislauf
Vene (führt das Blut zum Herzen hin), Arterie (führt das Blut vom Herzen weg), Kapillare (mikroskopisch feine Gefäße verbinden das arterielle und das venöse System), Lymphgefäße
Sinusknoten: Dies ist ein Geflecht spezialisierter Herzmuskelfasern. Von diesem gehen normalerweise die Erregungen für die rhythmische Kontraktion des Herzens aus.
Blutdruck: die Kraft, die das Blut auf die Gefäßwände ausübt
Blut: Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten

Verdauungssystem:
Mundhöhle, Rachen, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenblase (wird benötigt für die Fettverdauung und -resorption)

Endokrines System: 
Hormone
Insulin -> Diabetes

 

25. Aug 2013 @ 18:06 : conversation skills (B1): my car had a flat tyre and I need to do emissions inspection

1. Task: car vocabulary

windshield: die Windschutzscheibe
rear-view mirror: der Rückspiegel
hood: die Frontklappe
blinker: der Blinker
headlight: der Scheinwerfer
windshield wiper: der Scheibenwischer
tire/ tyre: der Reifen
tread: das  Profil
hubcap: die Radkappe
brake light: das Bremslicht
bumper: die Stoßstange
license plate: das Nummernschild, das Kennzeichen
trunk: der Kofferraum
seat belt: der Sicherheitsgurt
engine: der Motor
spark plug: die Zündkerze
motor oil: das Motorenöl
battery: die Batterie
dip stick: der Messstab
pedals: die Pedale (plural)
accelerator: das Gaspedal
brake: die Bremse
clutch: die Kupplung
gear shift:  die Gangschaltung
fuel gauge: die Kraftstoffanzeige
odometer: der Kilometerzähler
steering wheel: das Lenkrad
honk: das Hupsignal
horn: die Hupe
indicator, left and right turn signal: der Blinker
wear and tear: die Abnutzung
spare tyre: der Reservereifen
catalytic converter: der Katalysator
sticker: die Plakette

2. Task: Material about vehicle title, emissions inspection and tyres:

a) vehicle title: der Fahrzeugbrief
b) emissions inspection: die Abgasuntersuchung (AU)
c) tyre: Reifendruck prüfen
–> Material I send you in the session!

 

21. Aug 2013 @ 7:09 : Kommunikation intensiv (C1): Umwelt

Vokabeln:

Dämmmatten

Dämmstoff (隔热材料)

Ökostromanbieter

erneuerbare Energien (新能源): Wasser, Wind, Sonne, Biomasse

fossile und atomare Stromerzeugung

Reaktorkatastrophe

Bürgerinitiative

aussäen (播种)

Energiewende (能源转型)

einen Weg beschreiten

Fragen:

  1. Definiere Ökostrom. Welche Quellen für erneuerbare Energien gibt es?
  2. Diskutiere kurz: Was ist das Problem der „klassischen“ Energiequellen? (Erkläre: Treibhauseffekt)
  3. Wie kann Energie gespart werden?
  4. Die Großwasserkraftprojekte in China werden als unökologisch kritisiert. Warum?
  5. Woher wird in deinem Land vornehmlich die Energie bezogen? Ist evtl. auch von einer sog. „Energiewende“ die Rede?

 

 

 

14. Aug 2013 @ 9:43 : Kommunikation intensiv : Legal Jargon in Kafka “Der Prozess” 

http://www.inhaltsangabe.de/kafka/der-prozess/

Vokabeln:

er ist angeklagt, aber er weiß nicht warum/ weswegen

angeklagt sein wegen etwas

jemanden abführen

Freispruch

nicht mit Freispruch rechnen können

er wird für schuldig befunden

ein Urteil fällen

er soll hingerichtet werden

er kann sich nicht verteidigen

Verhör

Verhandlung, Verhandlungssaal

einem Rechtsanwalt das Mandat/ die Vertretung entziehen

Kanzlei

Geständnis

Fragen zur Diskussion:

In dem Roman geht es um “Willkür”. Willkür liegt vor, wenn eine gerichtliche Entscheidung “[…] unter keinem denkbaren Aspekt rechtlich vertretbar ist und sich daher der Schluss aufdrängt, dass er auf sachfremden Erwägungen beruht.” (Bundesverfassungsgericht).

1. Fallen dir Beispiele für willkürliche (gerichtliche) Entscheidungen ein?
2. Kannst du die Situation des Bankangestellten Josef K. in irgendeiner Form nachvollziehen?
3. Denkst du, dass Josef K. auf angemessene Art und Weise nach Lösungen sucht/ sich verteidigt?
4. Wie interpretierst du die Türhüterparabel?
5. Findest du, der Roman ist typisch für Kafka? Wie steht er im Verhältnis zu anderen Romanen von Kafka?

 

12. Aug 2013 @ 8:47 : Kommunikation intensiv : Thema Fußball

Vokabeln:

Turnier

die Mannschaften spielen gegeneinander

Feld

Strafraum

Schiedsrichter (Schiri)/ Linienrichter

Trainer/ Spieler

Torwart

Pfosten

Ein Tor schießen/ ein Tor kassieren

jemanden foulen
foulen, foulte, gefoult (schwaches Verb)

Bundesliga

Heimspiel/ Auswärtsspiel

Ausgleich

Gleichstand

Elfmeterschießen

Schwalbe

Fallrückzieher

Abseits

Beantworte die Fragen:

  1. Hast du die letzte UEFA Champions League gesehen?
  2. Unter welchen Umständen wird ein Elfmeter gewährt? Beschreibe.
  3. In welche Ecke des Tors wird der Ball beim Elfmeter meistens geschossen? Beschreibe.
  4. Welche ist deine Lieblingsmannschaft und warum?
  5. Hast du den Eindruck, dass manche Mannschaften international besser spielen als national oder umgekehrt?
Advertisements

Leave a Reply

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

w

Connecting to %s