B-intensiv: Bergbau

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Vokabeln: 

B1: Bergbau, Bergwerk, Bodenschatz, Braunkohle, Eisen, Energie, Erde, Gestein, Gold, Handel, Hochofen, Kohle, Kupfer, Lebensraum, Lebewesen, Metall, Platin, Politik, Quecksilber, Rohstoff, Sauerstoff, Stahl, Stein, Zeche, abstützen, enthalten, entstehen, entwässern, explosiv, (Bodenschätze) fördern, lebensfähig, lösen, sinken

B2: Aufbereitungsanlage, Erdoberfläche, Erz, Gewinnung, Kohlebergwerk, Mörtel, Sauerstoffgehalt, Stollen,Ton, Weiterverarbeitung, abpumpen, belüften, roden, salzhaltig, zollfrei

C1/C2: Kohlenstoffmonoxid, Schaufelbagger, Schlagende Wetter, Seltene Erden, Verhüttung, entlüften, unter tage

Fragen zur Diskussion:

1. Bedenke: Jedes Auto: Stahl, Kupfer, Glas, besteht zu 80% aus Bodenschätzen; jedes Haus: Stein, Ton, Mörtel zu 90%; jedes Handy: Gold, Platin, Seltene Erden zu 15%.

Was sind die Vorteile von Bergbau?

2. Welche Bodenschätze kennst du? Welche Bodenschätze gibt es in deinem Land? Und welche Bodenschätze werden gefördert?

3. Hast du schon mal einen Stollen besichtigt? Wenn man einen Stollen errichtet, was muss alles beachtet werden?

(a. Der Stollen muss gut abgestützt werden, damit die Erdoberfläche nicht einstürzt. b. Der Stollen muss mit Sauerstoff belüftet werden und das CO2 muss entlüftet werden. c. Beim Graben kommt salzhaltiges Wasser aus der Erde, der Stollen muss entwässert werden, das Wasser muss abgepumpt werden.)

4. Welche Probleme können unter Tage auftreten?

(a. Je tiefer man kommt, umso wärmer wird es (“geothermische Tiefenstufe”). b. Es kann ein explosives Gasluftgemisch (z.B. CO Kohlenstoffmonoxid) entstehen (“Schlagende Wetter”). c. Der Sauerstoffgehalt darf nicht zu tief sinken, weil Lebewesen ab einem Sauerstoffgehalt von unter 16% nicht mehr dauerhalt lebensfähig sind.)

5. Braunkohle kann einfach mit dem Schaufelbagger von der Erdoberfläche genommen werden, man braucht nicht unter tage zu gehen.

Welche Tagebauwerke gibt es in deinem Land?

6. Was sind die Nachteile von Bergbau?

(a. Die Erdoberfläche wird verändert, teilweise müssen Wälder gerodet werden, um an die Rohstoffe zu kommen. b. Das abgepumpte Wasser enthält zu viel Salz und nimmt vielen Lebewesen ihre Lebensräume. c. Es entsteht viel CO2.)

7. Was weißt du über die Weiterverarbeitung der Erze?

Wenn man aus den Erzen Metalle gewinnen will, braucht man eine Aufbereitungsanlage mit Hochofen. Der Prozess heißt “Verhüttung”.

Gold ist zum Beispiel nur sehr dünn verteilt in einem anderen Gestein und man braucht Quecksilber, um es zu lösen.

“Taubes Gestein” ist nicht-verwertbares Gestein.

8. Die EU war ursprünglich die “Montanunion”, wo es darum ging, Eisen und Kohle zollfrei zu handeln.

Was weißt du über den Handel mit den Metallen in deinem Land?

9. In der EU und Deutschland gibt es aber jetzt einen Trend zur Gewinnung von Erneuerbaren Energien und weg von der Kohle und vor allem den Kohlebergwerken. Die letzte aktive Zeche im Ruhrgebiet schließt Ende 2018.

Wie sieht die Politik bezüglich der Bergwerke in deinem Land aus? Wie sieht die Zukunft aus?

 

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K-intensiv: Freizeit (Überblick)

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Fragen zur Diskussion: 

1. Hast du viel Freizeit? Wie gestaltest du deine Freizeit?

2. Was ist für dich “Zeitverschwendung”?

3. Geht man im Sommer oder im Winter in deinem Land anderen Freizeitaktivitäten nach?

4. Gibt es in deinem Land morgens, tagsüber oder abends andere Freizeitaktivitäten?

5. Welche Freizeitaktivitäten sind eher teuer, welche eher billig? Und sind sie mit einem bestimmten Status in der Gesellschaft verknüpft?

6. Wenn du mehr Geld hättest, würdest du dir ein neues Hobby suchen?

7. Wie viel darf Freizeit kosten?

8. Haben Männer andere Freizeitbeschäftigungen als Frauen?

9. Welche Freizeitbeschäftigungen sind besser geeignet für Erwachsene, welche für Kinder?

10. Welche Hobbys hast du als Kind gehabt? Hattest du auch ein “pädagogisch wertvolles Programm”? Haben deine Eltern versucht, dich zu fördern? (z.B. ein klassisches Instrument lernen)

11. Welche Arten von Freizeitbeschäftigung mochtest du als Kind überhaupt nicht? (z.B. klassische Literatur lesen)

12. Würdest du sagen, du bist kulturell-ästhetisch geschult und gehst gerne zu Theater/ Oper/ Konzert?

13. Wie wichtig ist es dir, in deiner Freizeit etwas für deine Bildung zu tun?

14. Oder sind Musik, Filme und Bücher Lesen eher gute Unterhaltung für dich, zweckfreie Tätigkeiten, einfach “Muße”?

15. Bist du naturverbunden? Gibt es in deiner Nähe Wasser und Berge, wo du in deiner Freizeit hingehst?

16. Würdest du “Essen gehen” als Freizeitbeschäftigung bewerten?

17. Wie wichtig ist für dich Sport und Gesundheit in deiner Freizeit?

18. Denke an Trends wie Nordic Walking, die Schwimmnudel (Aquagymnastik) und Zumba in Deutschland. Hat man früher andere Sportarten betrieben? Welche Sportarten sind ganz neu?

19. Gibt es in deinem Land Clubs oder Vereine, wo man günstig zusammen Sport machen kann?

20. Gibt es irgendeine kuriose, seltsame, einzigartige Freizeitbeschäftigung in deinem Land, die es woanders nicht gibt?

Wähle ein Thema, über das du noch weiter diskutieren willst!

K-intensiv: Kunst

K-intensiv: Musik

K-intensiv: Gehen wir in den Park?

K-intensiv: Filme

K-intensiv: Shopping

K-intensiv: Reisen

K-intensiv: Lesen

K-intensiv: Sport

K-intensiv: Theater/ Oper

 

K-intensiv: Höflichkeit

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Höflichkeit in einem Land oder einer Kultur sagt viel über die Gesellschaftsstrukturen aus. Im Grunde verortet man sich durch sein gesamtes Erscheinungsbild und Verhalten in der Gesellschaft bezüglich Schicht und Geschlecht.

Zum Beispiel wird kodiert, ob jemand höher in der Gesellschaft steht oder niedriger: In manchen Kulturen werden ältere Menschen sehr geschätzt und man steht auf, wenn sie den Raum betreten. Auch Kavaliersgesten, wonach zum Beispiel der Dame an der Tür der Vortritt gelassen wird, werden in manchen Kulturen als höfliche Interaktion zwischen Mann und Frau empfunden.

Gesten, Blicke, Redeweisen, … sind wichtige kulturelle Handlungsmuster bei der gegenseitigen Verständigung. Kulturelle Regelkenntnis und Deutung macht es viel einfacher, sich in der Gesellschaft gekonnt zu bewegen.

Denke bei der Diskussion auch an verschiedene gesellschaftliche Bereiche wie: Familie/Verwandte, Arbeit/Beruf, fremde oder bekannte Leute … Erzähle von deinen Erfahrungen in verschiedenen Kulturkreisen!

Viel Spaß!

Vokabeln:

B1: Ablehnung, Abschied, Abstand, Ausrede, Begrüßung, Bereich, Distanz, Geschlecht, Gesellschaft, Gesprächspartner, Geste, Grund, Hierarchie, Hinweis, Kompliment, Kontext, Kritik, Kulturkreis, Lächeln, Reaktion, Respekt, Schicht, Sicherheit, Sympathie, Umgang, Verbeugung, Verhalten, Verständigung, Zuhörer, Zustimmung, absagen, absolut, allgemein, andeuten, angemessen, ausdrücken, besorgt, distanzieren, empfinden, erwarten, förmlich, hervorheben, indirekt, informell, kodieren, konstruktiv, kooperieren, kritisieren, persönlich, respektieren, schätzen, sinnvoll, vage, verbergen, vermeiden, verringern, verwenden, verwundern, widersprechen, zustimmen

B2: Gesellschaftsstruktur, Höflichkeit, Interaktion, Privatbereich, Sprecher, Tautologie, Untertreibung, Übertreibung, Vortritt, Zuhören, abschwächen, formell, steif, unhöflich, werten

C1/C2: Abschiedsgruß, Redeweise, kulturspezifisch

Fragen zur Diskussion:

1. Wann warst du zuletzt höflich? Was hast du gemacht? Wann warst du unhöflich?

2. Wie kann man seinem Gesprächspartner Respekt zeigen? (Komplimente, sich in seine Situation versetzen (Abstand verringern), Sorge/Mitleid ausdrücken, zeigen, dass man aktiv zuhört, zustimmen, etc.)

3. Wie ist der Umgang mit Nähe und Distanz zwischen Fremden? Wird bewusst eine höfliche Distanz gehalten oder ist es sogar unhöflich, zu distanziert zu sein?

4. Wann ist es sinnvoll, im Gespräch die Distanz zwischen seinem Gesprächspartner und sich verringern zu wollen? Wann sollte man lieber höfliche Distanz wahren?

5. Wie wichtig ist Hierarchie in deinem Land in der Gesellschaft? Welche Personalpronomen oder andere Partikel gibt es beispielsweise für die formelle Anrede oder die informelle Anrede?

6. Muss ein gesellschaftlich höher stehender gegenüber einem gesellschaftlich niedriger stehenden weniger höflich sein? Nenne Beispiele!

7. Werden ältere Menschen ganz besonders respektiert?

8. Oder kann man etwas “unhöflicher” sein, wenn die Bitte oder der Wunsch dem anderen gegenüber nicht als Eindringen in den persönlichen Bereich gewertet werden? Wird der Privatbereich eventuell nicht so hoch gewertet?

9. Wird manches Verhalten als zu förmlich oder steif angesehen?

10. Sind Komplimente für jeden gleich oder richten sie sich nach Alter, Geschlecht, Beruf des Angesprochenen?

11. Werden Komplimente absolut formuliert oder relativierend/ indirekt?

12. Darf ein Mann einer Frau Komplimente zum Äußeren machen?

13. Wie soll man auf ein Kompliment/ Einladung/ Geschenk/ Gefallen reagieren?

14. Wenn jemand geholfen hat, und der Sprecher sich bedankt, welche höflichen Reaktionen auf Dank gibt es (im Deutschen: bitte, gerne, gern geschehen)?

15. Welche Grüße sind für die Begrüßung angemessen? Fragt man zum Beispiel nach der körperlichen Gesundheit? Ist ein solches Thema höflich (um Sorge auszudrücken) oder zu persönlich, also nicht mehr höflich?

16. Welche Grüße sind für den Abschied angemessen?

17. Welche Gesten gibt es bei Begrüßung und Abschied? (Denke an: Lächeln, Verbeugung, …)

18. Was wünscht man sich, wenn jemand auf Reisen geht? Ist „Viel Spaß!“ ein häufiger höflicher Abschiedsgruß oder werden andere Aspekte zuerst hervorgehoben, z.B. dass man um die Sicherheit der Person auf der Reise besorgt ist?

19. Wie kann man in deiner Sprache höflich Mitleid/ Sympathie mit einer Person ausdrücken?

20. Eine allgemeine Höflichkeitsstrategie besagt, man sollte vermeiden (direkt) zu widersprechen. Sagt man in deinem Land direkt „nein“? Oder wie kann man es vermeiden? (z.B. sich vage ausdrücken)

21. Wie kann man höflich Ablehnung ausdrücken? Ist es sinnvoll, die Situation so darzustellen, dass die Ursachen in äußeren Umständen sind? Ist das besser, als seinen eigenen Unwillen direkt auszudrücken?

22. Was ist eine gute Ausrede in deinem Land, wenn man etwas absagen möchte? („white lie“)

23. Wie kannst du eine Aufforderung/ Bitte an den Angesprochenen (Bitte an den Angesprochenen zu kooperieren) höflicher formulieren? Gibt es Modalpartikel, die den Imperativ abschwächen? Oder werden Modalverben („sollte“) benutzt? Oder stellt man indirekte Fragen („Warum machst du nicht…?“)?

24. Ist es in deinem Land unhöflich, beim Zuhören einfach still zu sein? Mit welchen Interjektionen kannst du andeuten, dass du zuhörst?

25. Wie kann man Zustimmung ausdrücken? Ist es unter Umständen höflich, das Gesagte als Zuhörer zu wiederholen?

26. Wie kann man höflich einen Vorschlag machen oder konstruktive Kritik üben? (Im Deutschen: Modalverb „sollten…?“)

27. Wie kann man sich für etwas entschuldigen? Sagst du nur „Entschuldigung“ oder führst du auch Gründe an?

28. Ganz häufig drückt sich der Sprecher aus Gründen der Höflichkeit indirekt, vage/ungenau oder allgemein aus, wenn er will, dass der Angesprochene etwas für ihn tut (“Aufforderung”), sich beschwert oder jemanden kritisiert (“Vorschlag/ Ratschlag”). Der Angesprochene muss die Aussage mit kulturspezifischem Hintergrundwissen und Kontext decodieren. Hattest du hiermit schon mal Probleme in einer anderen Kultur?

29. Wie kannst du dich indirekt, vage/ungenau oder allgemein ausdrücken? Überlege, ob die unten aufgeführten Mittel in deiner Kultur verbreitet sind und wie oft sie verwendet werden!

a. “Der Koffer ist wirklich schwer.” anstatt: “Könnten Sie mir helfen, den Koffer zu tragen?” (bei einer Bitte nur einen Hinweis geben)

b. “Wer hat denn bloß den Flur wieder so schmutzig gemacht?” (beim Kritisieren den Angesprochenen nicht direkt nennen, Informationen vage/ungenau lassen)

c. “Sagtest du, sie arbeitet in einer Bank? Bist du sicher?” oder “Entschuldigung, habe ich dich richtig verstanden?” anstatt: “Sie arbeitet nicht bei der Bank.” (vorgeben, man sei verwundert, um seine Kritik zu verbergen)

d. “Er hat zu viele Fehler hier gemacht. – Er hat bestimmt nur seine Brille vergessen…!” (Untertreibung)

e. “Ich habe dich schon zehntausend Mal eingeladen und du bist nicht einmal gekommen!” (Übertreibung)

f. “Sie wird wohl nicht…” (einen Satz unvollendet lassen, statt direkt zu kritisieren, Ellipse)

g. “Ja, das kann schon sein. Wer weiß?” (allgemeingültige Aussage, die gar nicht die Frage beantwortet, Tautologie)

h. “Liebst du mich denn gar nicht?” (Kritik durch eine rhetorische Frage, auf die keine Antwort erwartet wird)

 

K-intensiv: Verpackung und Umwelt

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Vokabeln: 

B1: Aufwertung, Bewusstsein, Einteilung, Ozean, Plastik, Politik, Produktionsanlage, Trend, Verpackung, Werbung, befürworten, durchsuchen, entsorgen, entstehen, fördern, gesetzlich, haltbar, jährlich, kreativ, sinnvoll, verpacken, zerstören, ästhetisch, ökologisch

B2: Abfallprodukt, Digitaltechnik, Entleerung, Informationspflicht, Kreislaufwirtschaft, Mülltrennung, Plastikmüll, Plastiktüte, Recycling, Verpackungsmüll, Wertstoff, Wiederverwertung, gewissenhaft, neuwertig, nutzlos, zurückbringen

C1/C2: Mehrfachnutzung, Pfandsystem, transportierbar

Fragen zur Diskussion:

1. Wie oft wird Müll in deiner Stadt entsorgt? Wann kommt die Müllabfuhr?

2. Wie sammelst du den Müll? Gibt es Mülltrennung (Einteilung des Mülls in stoffgleiche Waren)? Welche Wertstoffe werden getrennt? Glas, Papier, Plastik…

Trennst du gewissenhaft?

3. Gibt es in deinem Land Müllhalden, wo einige Leute den Müll evtl. nach etwas Brauchbarem durchsuchen? Oder finden sich moderne Produktionsanlagen mit Digitaltechnik (Sorting 4.0)?

4. Warum entsteht überhaupt Verpackungsmüll? Welche Aufgaben hat eine Verpackung? (Schützen, haltbar, transportierbar machen, ästhetisch überzeugen)

Sind Produkte in deinem Land aufwendig verpackt? Welche insbesondere?

5. Was steht auf Verpackungen im Supermarkt in deinem Land geschrieben? Sind es eher gesetzliche Informationspflichten oder Werbung und wie sieht diese aus?

Wie kann man die Verwendung von nachhaltigen Verpackungen für Unternehmen attraktiv machen?

6. Das Deutsch Verpackungsinstitut vergibt jährlich den Deutschen Verpackungspreis. Was für Ideen hast du? Sei kreativ! (Verpackungen, die sich nach Entleerung selbst zerstören oder essbare Verpackungen, …)

7. Was kann die Politik tun, damit der Müll weniger wird?

In Deutschland wird die Mehrfachnutzung bzw. die Kreislaufwirtschaft (Recycling) gefördert durch Pfandsysteme, das heißt, man bringt die leere Verpackung zum Supermarkt zurück und bekommt einen Teil des bezahlten Geldes wieder.

Wie sinnvoll findest du Pfandsysteme? Oder sollen z.B. Plastiktüten generell verboten werden?

8. “Beim Upcycling (englisch up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“) werden Abfallprodukte oder (scheinbar) nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. Im Gegensatz zum Downcycling kommt es bei dieser Form des Recyclings zu einer stofflichen Aufwertung.” (wikipedia)

Welche Beispiele für Wiederverwertung fallen dir ein? Denke an Sportschuhe, hergestellt aus dem Plastikmüll aus Ozeanen…

Denkst du, viele Menschen haben ein ökologisches Bewusstsein und befürworten die Upcycling Produkte? Oder denkst du, der Trend kommt eher nicht so gut an?

K-intensiv: Studentenleben

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Vokabeln:

B1: Abschluss, Bachelor, Beschäftigung, Campus, Dozent, Examen, Hausarbeit, Hörsaal, Kantine, Klassenzimmer, Master, Medizin, Mensa, Professor, Protest, Referat, Schulhof, Semester, Seminar, Seminarraum, Streik, Studiengang, Studiengebühr, Universitätsstadt, Vorlesung, fördern, gegliedert, kritisch

B2: Abschlussprüfung, Begabte, Berufsbild, Germanistik, Klausur, Kommilitonin, Schulfach, Studentenführer, Studentenprotest, Studienfach, Unterrichtsstunde, respektvoll, wissenschaftlich

C1/C2: Hochschulranking, Hochschulsport, Schulhalbjahr, Studienfächer, vergünstigt

Fragen zur Diskussion:

1. Welche sind die wichtigen Universitäten/ Universitätsstädte in deinem Land? Beschreibe sie.

2. Gibt es ein Hochschulranking? Nenne die Top 5. Wie alt sind die Universitäten? Wann wurden sie gebaut?

3. Gibt es berühmte Alumni? Was sind sie geworden? (z.B. Politiker)

4. Welche sind die beliebtesten Studienfächer?

Sind es Studienfächer mit einem bestimmten Berufsbild nach dem Abschluss (Recht, Medizin)? Oder haben viele Studenten eine wissenschaftliche Absicht?

5. Gibt es Studienfächer, in denen bestimmte Geschlechter dominieren (z.B. Mathematik – Männer, Germanistik – Frauen)?

6. Wie viel kostet das Studium? Gibt es eine Studiengebühr?

7. Wer kann durch Stipendien gefördert werden? Begabte oder Minderheiten?

8. Wie lange dauert das Studium normalerweise und wie ist es gegliedert (Bachelor, Master)?

9. Haben Studenten die Möglichkeit auf die Inhalte des Studiums Einfluss zu nehmen? (z.B. einen bestimmten Autor im Seminar lesen)

10. Beschreibe den Campus deiner Universität.

11. Welche Freizeitmöglichkeiten/Clubs gibt es auf dem Campus (Hochschulsport, Hochschulchor)?

12. Gibt es eine Mensa? Wie ist sie?

13. Was hat die Universitätsstadt sonst noch für Studenten zu bieten? Haben Studenten z.B. vergünstigten Eintritt in Schwimmbäder?

14. Wie werden Studenten in deinem Land eingeschätzt? Sind sie sehr fleißig oder eher faul? Sind sie respektvoll gegenüber den Lehrenden oder kritisch? Hängt es vom Studienfach ab?

15. Gibt/gab es in deinem Land auch Studentenproteste oder Streiks? Was sind die Auslöser? Erreichen die Studenten ihre Ziele oder verwässern die Proteste einfach?

 

weitere Links:

Gegenübergestellt: Begriffe in Schule und Uni

 

K-intensiv: Architektur

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Vokabeln:

B1: Altstadt, Architektur, Ausdruck, Barock, Bau, Bauteil, Energie, Fassade, Form, Gebäude, Gotik, Inschrift, Klassizismus, Material, Mittelalter, Moschee, Motiv, Neuzeit, Olympiastadion, Opernhaus, Palast, Privatmann, Renaissance, Richtung, Ruine, Sensor, Spur, Stadtbild, Stadtmauer, Stadtteil, Stadtzentrum, Stahl, Stein, Stil, Symmetrie, Tageslicht, Technologie, Tempel, Treppenhaus, Vatikan, Verzierung, Vollkommenheit, Vorhang, begrünen, digital, dämmen, einbauen, einfallen, einflussreich, gebogen, geometrisch, gliedern, historisch, kunstvoll, künstlich, nutzbar, plastisch, religiös, schlicht, sichtbar, sozial, stabil, verdunkeln, zerstören

B2: Edelstein, Fensterladen, Funktion, Gewölbe, Hauptachse, Konstruktivismus, Lasertechnik, Lehm, Marmor, Prachtbau, Rollstuhlfahrer, Romantik, Sakralbau, Stahlbeton, Straßenpflaster, Verwaltungsgebäude, Werkstoff, Ziegel, barrierefrei, dekoriert, gekrümmt, profan, sakral

C1/C2: Axialität, Lichtkonzept, Wabenstruktur, Zahlensymbolik, anthropomorph, zoomorph

Fragen zur Diskussion:

1. In was für einem Haus lebst du?

Wie viele Stockwerke hat das Haus? Gibt es dekorierte Türen, Fensterläden? Welcher Art sind die Verzierungen (geometrische Formen, Blumen etc.)? Hast du Rolländen an den Fenstern oder Vorhänge? Welche Farbe hat das Haus? Hat es ein Dach mit Ziegeln? Hast du einen Balkon? Wie nutzt du ihn (Blumen, Wäsche etc.)? Wie sieht das Treppenhaus aus? Wie sieht das Straßenpflaster vor der Tür aus?

2. Beschreibe ein Gebäude deiner Stadt oder eines, dass du während einer Reise gesehen hast.

Ist es ein religiöses Gebäude, z.B. ein Tempel, oder profan, z.B. ein Palast oder ein Olympiastadion? Weißt du, zu welcher Zeit es gebaut wurde? Gibt es ein Gewölbe (das sind gekrümmte Raumdecken) oder wie sieht das Dach aus? Ist eine Symmetrie oder Axialität zu erkennen? Beschreibe die kunstvoll gestalteten Bauteile (z.B. Fenster?). Welche praktischen Funktionen erfüllt das Gebäude oder sollte es früher erfüllen? Gibt es ein Zentrum, eine Richtung? Welches Material wurde verwendet? Wie kann das Tageslicht in das Gebäude gelangen?

3. Wie heißt die Stadt, in der du wohnst?

Gibt es in deiner Stadt eine Stadtmauer? Gibt es eine historische Altstadt? Wie viele Stadtteile gibt es? Wie heißt die bekannteste Straße in der Stadt? Wo läuft die Hauptachse? Welche Plätze und Parks/Gärten (Verweilräume) gibt es? Wird in deiner Stadt viel gebaut? Wie viele Spuren hat die größte Straße? Gibt es eine U-Bahn? Ist die Stadt begrünt?

4. Architektur steht oft im Spannungsfeld zwischen Kunst und Funktion.

Was magst du lieber, einen praktischen schlichten Stil oder Kunst (z.B. das Hundertwasserhaus oder denk auch an Gaudi in Barcelona)?

Welche Architekturepochen kennst du? (In Europa: Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Klassizismus, Neuzeit (Konstruktivismus, plastischer Stil, Stahl- und Eisenbetonstruktur)

5. Kennst du einen einflussreichen Architekten? Gibt es in deinem Land berühmte Architekten? Ist das Studium der Architektur in deinem Land gefragt?

6. Sakrale Architektur: Welche religiösen Gebäude fallen dir ein? (z.B. Vatikan in Rom)

Kannst du in den geometrischen Formen von Sakralbauten insbes. aus dem europäischen Mittelalter eine Zahlensymbolik erkennen (z.B. drei als Ausdruck der Vollkommenheit (Dreifaltigkeit))? In Moscheen dürfen keine anthropomorphen oder zoomorphen Motive erscheinen, was findet man stattdessen? Sind evtl. Edelsteine in die Fassade mit eingebaut wie beim Taj Mahal in Indien? Fühlst du dich im Tempel/Moschee/Kirche etc. wohl?

7. Profane Prachtbauten:

Welche alten Paläste kennst du/ hast du auf Reisen schon gesehen? Wo befindet sich das Gebäude genau? Im Stadtzentrum? Sind evtl. nur Ruinen übrig, weil der Palast zerstört wurde? Hast du auch schöne Triumphbögen (Paris) oder Torbögen (Japan und China) gesehen? Sind dort Inschriften zu sehen und was bedeuten sie? Welche modernen Gebäude kennst du, die besonders schön sind (Olympiastadion Beijing oder Opernhaus in Sydney?)

8. Wohn- und Kommunalbauten

Der Privatmann durfte nicht in Prachtbauten wohnen. Sehen die Wohnungen in deiner Stadt alle gleich aus? Ist das Stadtbild weitgehend einheitlich? Oder sind soziale Unterschiede deutlich sichtbar? Gibt es viele Kommunalbauten (Verwaltungsgebäude, Schule etc.) bei dir in der Stadt? Wird darauf geachtet, dass das Haus barrierefrei nutzbar ist (für Rollstuhlfahrer)? Sind Vorstöße zur smart city in der Architektur sichtbar? (z.B. smarte Lichtkonzepte: Fensterscheiben mit Sensoren, die sich selbst verdunkeln, digitale Technologie in den Gebäuden)

9. Material und Bau: Werkstoffe können in zwei Klassen gegliedert werden:

a. Künstliche Werkstoffe (-s Gusseisen, -r Stahl, -s Glas, -r Stahlbeton)

b. Natürliche Werkstoffe (-s Holz, -r Stein, -r Lehm)

Welche Materialien werden in deiner Stadt hauptsächlich verwendet? Sieht man in Prachtbauten auch Marmor? Wie kann besonders erdbebensicher gebaut werden? Sind die neuen Gebäude gedämmt, so dass sie weniger Energie brauchen?

Welche neuen Konstruktionsweisen und Materialien kennst du? z.B. Arbeiten mit Lasertechnik zum Schneiden, stabile Wabenstrukturen, gebogene Laminatholzflächen?

 

K-intensiv/B-intensiv: Energie

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Vokabeln:

B1: Atomausstieg, Atomkraft, Atomkraftwerk, Auswirkung, Autobauer, Baubranche, Dämmung Energieverbrauch, Energieversorgung, Erde, Gas, Gebiet, Gebäude, Kohle, Kosten, Messung, Methan, Mobilität, Regierung, Steckdose, Stecker, Strom, Treibhauseffekt, Umbau, Umweltminister, Zukunft, beziehen, elektrisch, entnehmen, erneuerbar, fordern, fossil, geschehen, manipulieren, nachhaltig, reduzieren, spüren, verursachen

B2: Abgaswert, Austrocknung, Automobilbranche, Binnensee, Biomasse, Endlichkeit, Energiepolitik, Energiequelle, Energieträger, Erdwärme, Erwärmung, Gasvorkommen, Netzausbau, Privathaushalt, Stromanbieter, Stromausfall, Treibhausgasemission, Wärmebedarf, gedämmt, senken

Fragen zur Diskussion:

1. Von welchem Stromanbieter beziehst du Strom für deinen Haushalt? Ist der Strom teuer oder billig? Kannst du deinen Stromanbieter wechseln?

2. Woher kommt der Strom? Von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas oder von erneuerbaren oder nachhaltigen Energiequellen wie Wind, Sonne und Wasser, Biomasse und Erdwärme?

3. Die Idee der “Energiewende” gibt es in Deutschland seit 1990. Bei der Energiewende geht es um den kompletten Umbau der Energieversorgung. Strom soll von erneuerbaren Energiequellen bezogen werden. Man arbeitet vor allem am Netzausbau und an der Energiespeicherung.

Wie ist die Energiepolitik in deinem Land?

4. Sparst du Strom? Denkst du dabei an die Kosten oder an die Umwelt? Wie sparst du Strom

a. im Haushalt? (z.B. Kühlschrank und Waschmaschine?)

b. im Büro? (z.B. Licht, Heizung und Bürogeräte?)

c. wenn du in Urlaub fährst? (z.B. Flugreise oder Auto?)

5. Stecker und Steckdose(nleiste):  Ziehst du bei Gewitter den Netzstecker? Hast du die Erfahrung gemacht, dass du beim Reisen unterschiedliche Steckdosen vorfindest? Was ist deine Lösung?

6. Gibt es oft Stromausfall in deiner Stadt?

7. Es gibt im Wesentlichen zwei Gründe für die Energiewende.

a. Die Endlichkeit fossiler Energieträger.

Stammst du aus einem Land mit großen Öl- oder Gasvorkommen? Was denkst du über die Zukunft?

b. Der Energieverbrauch verursacht 80 Prozent der Treibhausgasemissionen.

Welche Treibhausgase kennst du? Methan, CO2, FCKW?

Kannst du den Treibhauseffekt beschreiben?

8. Nicht nur Privathaushalte sondern auch die Regierung möchte den Energieverbrauch senken. Es gibt Bestimmungen für elektrische Geräte, Heizung und Mobilität.

a. Der Wärmebedarf der Gebäude soll reduziert werden. Das kann durch Dämmung geschehen. Sie sollen “klimaneutral” werden. Wohnst du in einem gedämmten Gebäude?

b. Der Energieverbrauch für den Verkehrssektor soll reduziert werden. Was denkst du darüber, dass die Autobauer nicht kollaborieren und die Messung der Abgaswerte manipulieren?

9. Stell dir vor, du wärst Umweltminister…

10. Wenn deine Firma in der Automobilbranche oder Baubranche tätig ist, welche Maßnahmen gibt es zum Umweltschutz?

11. Welche Folgen der globalen Erwärmung hast du den Medien schon entnommen? Sind Auswirkungen evtl. in deinem Land oder angrenzenden Gebieten zu spüren? Beschreibe. (z.B. Austrocknung des Aralsees in Zentralasien, der einst viertgrößter Binnensee der Erde war)

12. In Deutschland wird von vielen Seiten auch der Atomausstieg gefordert. Gibt es in deinem Land viele Atomkraftwerke?

 

Kommunikation intensiv (C1): Umwelt