C-Level: Spear Phishing: Ausgetrickst!

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  1. Was weißt du über Social Engineering? Diskutiere!
  2. Lies den Text und entscheide dann, ob die Aussagen unten wahr oder falsch sind!

Daten sind das neue Gold – und das nicht erst seit der Digitalisierung. Schon früh haben Kriminelle erkannt, welche Vorteile es ihnen bringen würde, wenn sie Zugang zu Passwörtern, Bankkonten oder Patenten haben könnten. Cyber-Kriminelle hacken die Infrastruktur, wie kürzlich die Benzin-Pipeline in den USA. Bei der sogenannten Ransomware-Attacke werden Daten auf dem Computer verschlüsselt, und die Hacker fordern Millionen an Lösegeld für die Freigabe.

Während also viele Verbrecher die Technik ausnutzen, verbreitet sich noch eine andere Methode zur Erlangung von sensiblen Daten leise und unaufhörlich in den Netzwerken. Man hat den Eindruck, man spricht mit einem guten Freund, der mal eben Hilfe braucht, oder man wird von einem Experten auf ein erfundenes Computerproblem aufmerksam gemacht, das dieser freundlich anbietet zu lösen. Auch kann es sein, dass eine vermeintliche Autoritätsperson beauftragt, dringend etwas zu erledigen. Tatsächlich stecken hinter all dem Verbrecher, die unter falscher Identität arbeiten. Diese Methode wird auch Spear Phishing genannt.

Nach einer harmlos erscheinenden Kontaktaufnahme beginnt der Social Hacker schon zu arbeiten, indem er oder sie Daten über das persönliche Umfeld seines Opfers sammelt. Sie freunden sich regelrecht mit ihrem Opfer an. Umso einfacher ist es dann dieses einfach freundlich zu bitten, eine Software zu installieren, die angeblich notwendig ist und irgendetwas Gutes bewirken soll, sich aber später als Schadsoftware herausstellt. Der ausgetrickste Firmenmitarbeiter erteilt zur Installation seine Genehmigung. Da hilft das beste Anti-Viren-Programm nichts.

Firmen haben bereits damit begonnen, ihre Mitarbeiter zu schulen und auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Doch Studien ergaben, dass Mitarbeiter auch nach Schulungen noch bereit sind, Anhänge von E-Mails zu öffnen, ohne die Identität des Absenders vorher vollständig zu klären. Psychologische Beeinflussung ist eine mächtige Waffe. Gerade wenn man vor dem Schirm sitzt, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass hinter der grafischen Benutzeroberfläche vieles verborgen bleibt.

a. Die Cyber-Kriminellen konnten die Benzin-Pipeline nicht knacken, alles war zu gut verschlüsselt. Deshalb suchen sie nach anderen Methoden. (Wahr/Falsch)

b. Spear Phishing ist eine andere Methode, um Zugang zu privaten Daten zu bekommen, die auf ausgeklügelter Computer- und Netzwerktechnik basiert. (Wahr/Falsch)

c. Charakteristisch für Spear Phishing ist, dass der Angreifer unter gefälschter Identität auftritt. (Wahr/Falsch)

d. Beim Spear Phishing zwingen Cyber-Kriminelle Autoritätspersonen, ihnen private Daten herauszugeben. (Wahr/Falsch)

e. Tatsächlich entwickelt der Hacker beim Spear Phishing mit dem Opfer eine freundschaftliche Beziehung, in der der oder die Betroffene dem Kriminellen tatsächlich liebend gerne jeden Gefallen tun würde. (Wahr/Falsch)

f. Auch nach Mitarbeiterschulungen im Social Engineering lassen sich die Beschäftigten immer noch weiter reinlegen. (Wahr/Falsch)

K-intensiv: Bist du eine Typ T Persönlichkeit?

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Vokabeln: 

B1: Abenteuer, Abhang, Flexibilität, Furcht, Fähigkeit, Gedanke, Gegenstand, Gen, Leichtsinn, Nervenkitzel, Tätowierung, Wahnsinn, atmen, erleben, extrem, leisten, unsichtbar, unterschiedlich

B2: Ausprägung, Autist, Eigenschaft, Gedächtnisleistung, Minimalismus, Persönlichkeit, Stuntman, aufhängen, befreundet, hineinversetzen, riskant, vertikal

C1/C2: Apnoe, Bombenentschärfer, Extremsportart, Neurochemie, Persönlichkeitstest, Persönlichkeitstyp, Profilbild, Superkraft, Telekinese, risikobereit, superstark

Fragen zur Diskussion:

1. Welches Profilbild von dir hast du in sozialen Medien? Beschreibe es!

2. Gibt es Personen, die irgendwie extrem aussehen (z.B. auch die Kleidung oder Tätowierungen, oder denke an die afrikanische “Tellerlippe”) und dir gefallen? Warum/ warum nicht?

3. Hast du selbst extreme Eigenschaften oder Fähigkeiten oder kennst du jemanden? (z.B. extreme Gedächtnisleistung oder extreme Flexibilität beim Yoga)

4. Denke an ein Tier mit extremen Eigenschaften. Welches möchtest du sein?

5. Welche Superkräfte hättest du gerne? (Fliegen können, sich unsichtbar machen können, Gedanken lesen können, Telekinese (Bewegtwerden von Gegenständen), superstark sein, unter Wasser atmen können, …)

6. Hast du jemals einen Persönlichkeitstest gemacht? Und wenn ja, welchen? Bist du mit dem Ergebnis zufrieden?

7. Mit dem Ausdruck “Typ T Persönlichkeit” bezieht man sich auf unterschiedliche Ausprägungen von Persönlichkeiten, die Anregendes, Aufregendes, Erregendes suchen, den Nervenkitzel mögen und risikobereit sind. Nach Frank Farley hat man diese Neurochemie in den Genen, oder eben nicht. Nach Margaret J. King ist das nicht einfach Leichtsinn oder Wahnsinn. Die Typ T Persönlichkeit kennt den Unterschied zwischen Angst und Furcht und mag die Idee, die riskante Situation zu kontrollieren und es zu schaffen.

a. Was hältst du von diesem Persönlichkeitstyp? Könntest du dir vorstellen, mit einem solchen Menschen befreundet zu sein?

b. Stell dir vor, du siehst jemanden zum Beispiel beim vertikalen Camping (das Zelt an einem Abhang aufhängen und dann dort übernachten). Was würdest du ihn/ sie gerne fragen? Formuliere mindestens drei Fragen.

8. Asperger Autisten können sich nur schwer in andere hineinversetzen, haben aber oft eine “Inselbegabung”, also einen Bereich, in dem sie Extremes leisten können.

Stell dir vor, du hast die Möglichkeit, ein Interview mit einem Asperger Autisten zu machen. Welche Fragen würdest du ihm/ ihr stellen?

9. Welche Extremsportart könntest du dir am ehesten vorstellen zu machen?

  • Seilrutsche (Zip-Lining)
  • Vertikalwindtunnel (Indoor Skydiving)
  • Volcano Boarding
  • Zorbing
  • Apnoe Tauchen
  • Wildwasserrafting

Wie würdest du dich dabei fühlen? Welche Gedanken hättest du dabei?

10. Erstelle eine Liste (bucket list) mit 10 extremen Abenteuern, die du (theoretisch) unternehmen würdest!

11. Was war das extremste Wetter, das du je erlebt hast?

12. Finde drei extreme Berufe. (z.B. Stuntman im Film, oder Bombenentschärfer, …)

13. Bei extremen Dingen denkt man oft an sehr große, bedeutende Dinge. Denke jetzt an extremen Minimalismus. Wäre das ein Lebensstil, den du dir vorstellen könntest?

C-Level: Tiefsee oder Weltraum?

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Lies den Text und wähle dann die richtige Antwort.

FEMALE-INTERVIEWER: Die Geschichte der Menschheit ist voller Forschungs- und Entdeckungsreisen zu immer entfernteren Orten. Die höchsten Berge, die tiefsten Ozeane, Antarktis und Wüste und dann auch der Weltraum. Nach siebenmonatiger Reise durchs All landete ein Raumfahrtzeug der NASA als erstes auf dem Mars. Der Rover “Perseverance” sendete bereits Bildaufnahmen von der Marsoberfläche. Er soll dabei auch untersuchen, ob es Hinweise auf früheres Leben auf dem Mars gibt. Die Nasa will im nächsten Schritt auch mit der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA zusammenarbeiten. Dabei wurde die Diskussion angestoßen, ob wir tatsächlich teure Weltraummissionen finanzieren sollen und nicht viel einfacher und sicherer bei der Erforschung unseres eigenen Planeten neue Organismen und Ökosysteme entdecken. Heute zu Gast im Studio: Geophysikerin Frau Dr. Gesine Bender, Expertin für bemannte Raumfahrt, und Herr Dr. Stefan Körner, Meeresbiologe an der Universität Göttingen, Fachrichtung “Maritime Technologien”.
FEMALE: Hallo, schön, hier sein zu dürfen.
MALE: Hallo, danke für die Einladung.
FEMALE-INTERVIEWER: Herr Dr. Körner, was kann die Tiefseeforschung, was die Raumfahrt nicht kann?
MALE: Nun, ich denke, was die Forschung in beiden Bereichen gemeinsam haben ist, dass es für uns zum Verständnis nicht nur dieses Planeten sondern des gesamten erreichbaren Sonnensystems gehört, zu wissen, was lebt, wie die Organismen funktionieren und wie die Ökosysteme aufgebaut sind. Was viele vergessen ist, dass überhaupt nur etwa zehn Prozent der Tiefsee erforscht sind. Bei jeder Expedition, bei der Tiefseeroboter ins Dunkel vordringen können, werden neue Spezies zutage gefördert. Und damit meine ich jetzt nicht nur seltsam anmutende Fische oder wabernde Quallen.
FEMALE-INTERVIEWER: Offensichtlich finden wir dort auch Organismen, die für die Nahrungsquelle wichtig sind und wertvolle Rohstoffe.
MALE: Ganz genau! Ohne die unzähligen Tier- und Mikrobenarten in der Tiefsee blieben manche Fischgründe leer.
FEMALE-INTERVIEWER: Aber lassen Sie uns hören, was Frau Dr. Bender über die Vorteile der Raumfahrt zu sagen hat! Die Idee, Fabriken auf dem Mars aufzubauen, um auf der Erde den Emissionsausstoß zu reduzieren liegt vorerst auf Eis, da der Transport der Geräte zu teuer ist. Wie kann uns die Raumfahrt sonst noch helfen.
FEMALE: Ob beim Wetterbericht, bei der Navigation im Auto oder beim Empfang von Fernsehprogrammen, immer ist die Raumfahrt mit im Spiel.
MALE: Aber einen Satelliten vom Erdboden ins All zu bekommen, ist immer noch extrem teuer. Ich denke nicht, dass diese Kosten gerechtfertigt sind!
FEMALE: Die Forschung im Weltall ist vor allem aus zwei Gründen für uns relevant und wichtig. Einerseits werden uns die Forschungsergebnisse der Marsmission helfen, Dinge über die Entstehung des Lebens besser zu verstehen, auch auf der Erde. Andererseits könnte die Forschung auf dem Mars letztendlich dabei helfen, auch Probleme auf der Erde, wie die Klimakrise, zu lösen. Bei dem Mars Oxygen Experiment wird bereits an einer Technologie geforscht, die das Kohlenstoffdioxid, das in der Marsatmosphäre reichlich vorhanden ist, in Sauerstoff umwandeln soll.
MALE: Frau Dr. Bender, bitte entschuldigen Sie, wenn ich Sie unterbreche. Es sind doch gerade die Ozeanpflanzen, die an die 70% des Sauerstoffs auf der Erde produzieren, was letztendlich nichts anderes heißt, dass wir den Ozean zum Atmen brauchen. Wir sollten eher Wege finden, diese wertvollen Ressourcen zu erhalten. Und das ist wesentlich einfacher als die Weltraumforschung!
FEMALE: Herr Dr. Körner, ich bin nicht gegen Tiefseeforschung per se. Aber ich möchte Ihnen gerne näher bringen, warum wir auch im Weltraum forschen sollten. Wir haben bereits viele wertvolle Erkenntnisse in den Bereichen Medizin und Technologie bekommen. Ohne die Raumfahrt hätte es wahrscheinlich nie Erfindungen wie Telefonkameras, dratlose Headsets oder Ohrthermometer gegeben. Denken Sie bitte auch an die Spinn-Offs, also die die technisch innovativen Verfahren oder Produkte aus der Raumfahrt, die man in andere Technikbereiche übernehmen kann. Raumfahrt kostet zwar mehr, aber durch die sozusagen “nebenbei” entwickelten Produkte lohnt sie sich auch.
FEMALE-INTERVIEWER: Frau Dr. Bender, Herr Dr. Körner, ich danke Ihnen sehr für diese wertvollen Einblicke. Forschungs- und Entdeckungsreisen werden die Menschheit auch in der Zukunft weiterhin begleiten und, ob nun auf dem Mars oder in der Tiefsee, zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen wie zu einem harmonischen Miteinander der Menschen auf der Erde, auf dem Mond und auf dem Mars beitragen.

Was ist die Grundproblematik im Interview?
Die Forschungsprojekte sind zu riskant und fordern unter Umständen Menschenleben.
Die Klimakrise zwingt uns dazu, nach anderen Lösungen zu suchen.
Sind die Erkenntnisse aus der Forschung wirklich so gewinnbringend, dass sie Aufwand und Kosten rechtfertigen?

Was haben die Forschungen in beiden Bereichen gemeinsam?
Erhebung von Daten für die Erforschung von Klima und Atmosphäre.
Erkenntnisee über Leben an noch unbekannten Orten gewinnen.
Nach Stoffen suchen, die für den Menschen ernährungsphysiologisch oder pharmazeutisch wichtig sein könnten.

Welche Ziele der Tiefseeforschung spricht Dr. Körner im Interview an?
Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff umwandeln.
Exotische Fischarten und Quallen finden.
Organismen studieren und Nahrungsketten zurückverfolgen.

Welche Ziele der Weltraumforschung spricht Dr. Bender im Interview an?
Mit Erkenntnissen aus der Weltraumforschung konnten wir schon viele technologische Entwicklungen voranbringen.
Es geht um die Vorherrschaft im Weltraum und um strategische Planung.
Der Weltraum soll touristisch erschlossen werden.

C-Level: Space Cowboy – Als Tourist im Weltraum

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Lies den Text und wähle die Begriffe, die am besten passen.

“Lass uns mal was total Abgefahrenes machen!” sagte sie und ich musste lachen: “Normalerweise ist doch die Couch mit einer heißen Schokolade und etwas Salzgebäck das Beste, was dir passieren kann.” Aber ehe ich’s mich {verhörte|versah|aussah|mithörte}, fand ich mich vor dem Tablet und schaute mir die Angebote im Internetportal “Space Cowboy Premium” an. Doppel-Schlafsack oder Single? Erlebnis “Raumstation only” oder mit Außeneinsatz? Julie meinte es offensichtlich {gelassen|angebracht|dringend|ernst}. Sie wollte einen Trip ins Weltall machen! Naja, Anbieter gab es ja nun genug, sie waren in der letzten Zeit wie {Pilze aus dem Boden|Pflanzen aus der Erde|Bäume aus dem Grund|Blüten aus den Ästen} geschossen.

Sojus war gestern, wir wählten eine Rakete, mit besonders großen Panoramafenstern für das perfekte Selfie vor dem {grünen|grauen|blauen|gelben} Planeten. Unser Hotel war eine 8-Sterne-Raum-Residenz und wir würden eine Nacht dort bleiben. Am Abend vor dem großen Abenteuer ließen wir nochmal so richtig {das Schwein pfeifen|die Kuh fliegen|den Bär steppen|die Spatzen von den Dächern pfeifen}. “Julie, lass den Sekt im Kühlschrank! Du weißt doch gar nicht, wie du die Schwerelosigkeit {verhältst|verträgst|bemerkst|begreifst}!” Aus der Mail mit den Anweisungen, die man auf dem Trip befolgen sollte, konnte man entnehmen, dass es ohne Gravitation nicht so leicht für den Blutkreislauf werden sollte.

Am nächsten Morgen: Der Weltraumbahnhof Baikonur war {alles andere als|alles außer|nichts weiter als|nichts Größeres als} eine weite Ebene mit jeder Menge technischer Ausrüstung, die die Rakete ins Weltall schießen sollte. Also, hinein in die Raumanzüge und dann ab in die kommerzielle Kapsel. Der Start verlief {schwerelos|beispiellos|reibungslos|bewusstlos} und als wir die Kármán-Linie überquerten, musste ich lächeln. Um den Globus gejettet war ich schon oft, aber hier endete die Luftfahrt, und die Raumfahrt begann. Ich textete kurz meine Freunde: “Ich freue mich, euch aus dem Orbit zu sehen!”

Dann kamen wir in der Raumstation an und das Hotelpersonal führte uns durch die Module. Nach dem Abendessen passierte {die totale Verwirrung|das große Missgeschick|der große Kummer|das schwere Elend}. Zähneputzen stand auf der Agenda, und ich reichte Julie die Astronauten-Zahnpasta. Diese musste nach dem Putzen runtergeschluckt werden, denn sonst würde sie sich in der schwerelosen Kapsel überall im Raum verteilen. Julie war wohl in {Gedanken|Einbildung|Gedächtnis|Denken} gewesen und hatte das total vergessen. Da hatten wir {den Spinat|den Salat|die Gurke|das Gemüse}! Wir versuchten, die Zahnpasta von den Wänden zu wischen, so gut wir konnten, aber der Geruch blieb. Und das war erst eine der Eigenarten der Schwerelosigkeit. Die Schlafsäcke mussten gut befestigt werden, denn sonst würden sie irgendwohin {wegschweben|herumziehen|ausdehnen|verdrängen}. Zum Glück hatten wir darauf gut geachtet, so dass wir am nächsten Morgen noch da waren, wo wir auch eingeschlafen waren.

Am nächsten Morgen sah ich mit {einem Blick|einem Augenblick|einer Sicht|einer Ansicht} aus dem Fenster des Raumschiffs nachdenklich zur Erde. Aus der Distanz erscheinen Probleme des {profanen|irdischen|säkularen|bürgerlichen} Lebens klein und unbedeutend. Was bringt die Menschen dazu, Krieg zu führen und sich gegenseitig umzubringen? Sie bewohnen alle zusammen den Planeten. Warum verstehen sie sich nicht und halten einfach zusammen? Euch wurde ein Leben geschenkt, macht etwas Besseres daraus!

Auf dem Rückflug erlebten wir, wie es ist, in einer Kapsel zu sein, die bei Eintritt in die Erdatmosphäre 200 Grad Celsius heiß wird, landeten dann aber sicher im Wasser, wo wir vom Helfer-Team rausgefischt wurden. Tatsächlich war mir bei der Rückreise kurz {weiß|schwarz|gelb|grün} vor Augen geworden.

Die Julie, zurück auf der irdischen Couch mit ihrem Heißgetränk, Statusupdates ihrer Freunde checkend: “Lass uns doch das nächste Mal einen Spaziergang auf dem Mars machen. Ich werde sicher nicht wieder auf {die Intrigen|die Tücken|die Kunststücke|den Schachzug} der Schwerkraft reinfallen!”

Hörübung: Lernstrategien

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Hör dir das Audio an und löse die Aufgaben!

1. Ordne die Strategien in der Reihenfolge, wie sie im Podcast genannt werden.

2. Was sagt die Sprecherin darüber, wie effektiv diese Strategien sind?

3. Welche Aktivitäten kann der Lerner bei jeder Strategie durchführen?

Hörübung: Mein ökologischer Rucksack – ein Handy erzählt

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Hör dir das audio an und wähle dann die richtige Antwort auf die Fragen.

Das Smartphone wird auf nur einem Kontinent hergestellt.
wir wissen es nicht
wahr
falsch

Der ökologische Rucksack umfasst alle Rohstoffe und Energie, die bei der Produktion eingesetzt wurden.
wir wissen es nicht
wahr
falsch

Es dauert nicht einmal 2 Jahre, bis der Besitzer sich ein neues Handy kauft.
wir wissen es nicht
wahr
falsch

Der Besitzer möchte ein Falt-Phone kaufen.
wir wissen es nicht
wahr
falsch

Der Wert der Edelmetalle im Handy ist verschwindend gering.
wir wissen es nicht
wahr
falsch

Das Handy hofft, dass es an einen Freund weitergegeben wird, anstatt ungenutzt rumzuliegen.
wir wissen es nicht
wahr
falsch

C-Level: Plastikfrei leben? Ein Experiment

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Wähle den richtigen Begriff!

Hallo, ich bin Susanne. Bei einem Gespräch kürzlich mit Kollegen kamen wir auf die Idee, dass jeder von uns sich für 10 Tage einer Herausforderung {stehen | stellen | setzen} könnte, wie zum Beispiel auf Fleisch zu verzichten oder zu versuchen, sich 10 Tage lang kein einziges Mal zu beschweren. Die Entscheidung dazu lag {bei | in | auf} jedem selbst. Ich war sofort dafür, weil ich denke, wenn man etwas zu tun versucht, was einem zunächst unmöglich erschien, kann man daran {erwachsen | wachsen | wachen}, und am Ende war vielleicht alles gar nicht so {mutlos | schlimm | ausgezeichnet}. Während Simon entschied, 10 Tage lang sein Handy auszuschalten, und Maria zehn Tage lang streng vegan essen wollte, richtete ich meine Aufmerksam {zu dem | auf den | in den} Abfall. Und zwar hatte ich vor, zehn Tage lang ohne Plastik zu leben. {Abgefasst | Abgeholt | Abgemacht}! Also, am nächsten Tag sollten wir starten.

Ich begann meinen Tag im Badezimmer mit einer Zahnbürste aus Holz, und die Seife ist ein Waschstück, das ich in Papier gewickelt gekauft habe. Schließlich ist mein Deo noch in einem Pfandglas. Dafür musste ich nun wirklich nicht tief in {das Portemonnaie | die Tasche | den Koffer} greifen. Ich streife mir die Socken aus reiner Baumwolle über und genieße mein Frühstück: Toastbrot aus dem Unverpacktladen, die Marmelade und die Milch im Glas. Ich suche mit meinem Handy Informationen über Kunststoffmüll und seine Alternativen. Moment… das Handy hat auch Plastik, richtig, aber es geht mir in diesen Tagen rein um Wegwerfplastik, das die Konsumenten scheinbar {kostenlos | bedenkenlos | grenzenlos} mitkaufen. Also: Auf einer Statistikwebsite finde ich, dass im letzten Jahr insgesamt 18,9 Millionen Tonnen Verpackungsabfall in Deutschland {auffielen | ausfielen | anfielen}. {Pro Kopf | Pro Hand | Pro Fuß} entspricht das 227,5 Kilogramm. {Unfassbar | Unfehlbar | Unfruchtbar}! Für einen Moment glaube ich, dass meine Bemühungen nur ein {Schuss | Tropfen |Spritzer} auf den heißen Stein sind.

Aber so schnell lasse ich mich nicht {überschnappen | aufregen | unterkriegen}. Ich finde noch ein Interview mit einem Professoren für Verfahrenstechnik, der meint, dass nicht Plastik an sich das Problem ist, sondern dass man vielmehr {unterschreiben | unterscheiden | unterschätzen} müsste, um was für ein Plastik es sich handele. Wenn man durch den Supermarkt geht, könne man allein hier schon 53 verschiedene Arten von Plastik finden. Herkömmliches Plastik {verteile | verurteile | verursache} Mikroplastik und enthalte giftige Weichmacher. Stimmt, das war die Sache mit den weggeworfenen Plastiktüten, die noch 10-20 Jahre brauchen, bis sie {abgelaufen | gelöst | abgebaut} sind, also viel zu lange. Als Lösung präsentiert der Professor PET, also Polyethylenterephthalat, das nicht giftig und gut recyclebar sein soll. Das Problem: An dem Superkunststoff wird noch geforscht, und wir werden noch ein wenig warten müssen, bis wir alle Vorteile davon haben können.

Als ich mich mit den Kollegen zehn Tage später wieder treffe, sind wir alle irgendwie um eine Erfahrung {mächtiger | reicher | dicker} geworden. Vieles an gesellschaftlichen Konzepten scheint noch {verbesserungswürdig | bewundernswürdig | menschenwürdig} zu sein. Jeder erzählt davon, wie es gelaufen ist, und was er oder sie noch dazugelernt hat. Und vielleicht auch, wie er oder sie darüber denkt, seine oder ihre guten Erfahrungen zu alltäglichen {Lebensweisheiten | Lebensgewohnheiten | Gelegenheiten} werden zu lassen.

K-intensiv/B-intensiv: Bring Farbe ins Spiel!

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Vokabeln:

B1: Assoziation, Aussicht, Bedeutung, Bericht, Blut, Chemiker, Einfluss, Emotion, Erlebnis, Farbstoff, Farbton, Flagge, Gefühl, Geschmack, Gewand, Herstellung, Industrie, Kollektion, Krieg, Nachweis, Neid, Ozean, Trauer, Trikot, Wahrnehmung, ansprechen, auffallen, ausdrücken, berücksichtigen, erzeugen, experimentell, farbig, künstlich, langlebig, optimistisch, präsentieren, schminken, selten, subjektiv, unappetitlich, unterscheiden, verändern, vortragen

B2: Empfinden, Farbpigment, Genforschung, Helligkeit, Magenta, Merkmal, Modetrend, Pharao, Schnecke, Sekret, Weinverkostung, Zusammengehörigkeitsgefühl, erschwinglich, synthetisch, unterscheidbar, wahrnehmen

 

Fragen zur Diskussion:

1. Was ist deine Lieblingsfarbe? Warum?

Hat sich dein Farbgeschmack mit der Zeit verändert? War deine Lieblingsfarbe früher verschieden von heute?

2. Welche Farben siehst du in deiner Umgebung? Welche Farbe haben deine Kleider? Die Möbel bei dir zu Hause oder im Büro? Dein (Traum-)Auto?

3. Die drei grundlegenden Merkmale von Farbe sind Farbton, Helligkeit und Farbsättigung. Bei der Helligkeit kommt es darauf an, wie viel Licht in das Auge fällt. Und wenn die Farbsättigung variiert kann aus Blau Blaugrau werden, denn das Gegenteil einer hohen Farbsättigung ist ein Graustich.

Wenn kann davon ausgehen, dass zu den 200 Farbtönen, die der Mensch unterscheiden kann, noch 500 unterscheidbare Helligkeiten pro Farbton hinzukommen, und wenn man noch Farbsättigung und Weißanteil im Farbton berücksichtigt, kommt man zu einem Gesamtergebnis von ungefähr 20 Millionen Farben, die der Mensch unterscheiden kann. Allerdings ist dies eine grobe Rechnung, denn der experimentelle Nachweis ist schwierig.

Die Genforschung hat herausgefunden, dass gleiche oder gleich benannte Farben unterschiedlich wahrgenommen werden können. Ist dir das schon aufgefallen? Bericht von einem Erlebnis.

Welche Farbe hat der Ozean? Grün, blau oder grau? Abgesehen vom subjektiven Empfinden, von welchen Faktoren mag das noch abhängen?

4. (Nicht nur) bei der Wahrnehmung von Farben werden Assoziationen hervorgerufen. Sie aktivieren vergangene Erfahrungen und rufen Gefühle hervor.

Wie reagierst du oder woran denkst du bei Rot-Orange? Woran bei bei Blau-Grün?

5. Inwiefern denkst du, ist die Wahrnehmung und Interpretation von Farben kulturbedingt? Kennst du Beispiele aus anderen Ländern? (z.B. Westen: schwarz = Trauer, Japan: weiß = Trauer)

6. Welche Farben hat die Nationalflagge deines Landes?

Die deutsch Flagge ist Schwarz, Rot, Gold, wobei Schwarz für die dunklen (schlechten) Zeiten der Menschen vor dem Krieg stand, Rot für das Blut, das während des Kriegs vergossen wurde, und Gold für die optimistischen Aussichten der Menschen nach dem Krieg.

7. Wann wird durch Farben Zusammengehörigkeitsgefühl ausgedrückt? Denke zum Beispiel an Sport, Fußball oder eine Gruppe, zu der du gehörst.

Die Bedeutung der Farbe zeigte sich zum Beispiel, als der Nachrichtensprecher die Farbe des Trikots von der gegnerischen Fußballmannschaft trug, als er die Meisterschaftsergebnisse vortrug, was Proteste unter den Fußballfans hervorrief.

8. Stell dir vor du gründest eine Firma, welche Farbe(n) soll das Logo haben?

Denke an die Farbe eines bekannten Logos, was soll dieses Logo in dieser Farbe bedeuten? (Zum Beispiel steht das Gelb von IKEA für die schwedische Flagge/ Nationalität; die deutsche Telecom hat das Magenta für sein Logo patentieren lassen.)

9. Farbe von Essen. Stell dir vor, du bekommst etwas Grünes zu essen, denkst du es schmeckt gut oder nicht? Welchen Geschmack assoziierst du mit Grün? Welche Farbe könnte das Essen haben, damit du es appetitlich/ unappetitlich findest?

Experiment: Bei einer Weinverkostung bei rotem Licht und bei grünem Licht, sprachen die Leute eher auf den Wein an, der ihnen beim roten Licht präsentiert wurde. Ergebnis des Experimentes: (farbiges) Licht hat Einfluss auf die Emotionen.

10. Farben in der Modeindustrie:

Zur Geschichte: Bevor es zur synthetischen Herstellung von Farben kam, waren Farbstoffe selten und teuer. Lapislazuli wurde aus einem seltenen Stein gewonnen. Dementsprechend schminkten sich damit im alten Ägypten nur die Pharaonen, und Pharaoninnen, zum Beispiel Kleopatra. Purpur machte man aus dem Sekret von Schnecken. Aber für ein Gewand brauchte man 250 000 Schnecken, nur Kaiser Nero durfte deshalb die purpurne Toga tragen.

Aber dann erzeugte der britische Chemiker William Henry Perkin 1856 zum ersten Mal künstlich die Farbe Lila. Damit markiert er den Anfang einer neuen Industrie. Firmen wie Bayer, BASF und Hoechst konnten um 1900 schon über eine Millionen verschiedene Farbpigmente herstellen, zu erschwinglichen Preisen.

Heute kann man alles in allen Farben bekommen, und doch richten sich die meisten nach globalen Modetrends. Warum?

Welche Farben sind langlebig? Welche Farben sind nur kurz in Mode?

Du bist fashion designer, in welcher Farbe kreierst du die Kleider? (Denke auch an Yoji Yamamoto, er hat Kollektionen, die durchgängig schwarz sind)

12. “In der Nacht sind alle Katzen grau.” Was wäre in deinem Leben anders, wenn du Farben nicht mehr unterscheiden könntest?

13. Redewendungen mit Farben

blaumachen

blau sein

jemanden grün und blau schlagen

rotsehen

noch sehr grün sein

dasselbe / das Gleiche in Grün

gelb vor Neid werden

etwas schwarz tun

warten, bis man schwarz wird

schwarz auf weiß

Welches Tier ist das?

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Welches Tier ist das?

Achte auch auf den richtigen Artikel.

 

 

K-intensiv/B-intensiv: Virale Botschaften

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Vokabeln:

B1: Analyse, Aufmerksamkeit, Auseinandersetzung, Betrachter, Botschaft, Emotion, Erfolg, Römisches Forum, Gefühl, Grund, Lob, Marketing, Netzwerk, Profit, Prominenz, Umstand, Verweildauer, Vortrag, Wahrheitsgehalt, Zufall, auslösen, beeindrucken, dominant, hervorrufen, körperlich, manipulieren, neugierig, sensationell, unsicher, verantwortlich, überlegen, überraschend

B2/C1: Kategorie, Quote, Respektlosigkeit, Rhetoriker, Selbstdarstellung, Streitsucht, Täuschung, Unternehmenserfolg, empörend, kulturabhängig, trendy, unfassbar

Fragen zur Diskussion:

1. Früher im Alten Rom versucht man im Römischen Forum die Leute mit Rhetorik, auch schwarzer Rhetorik zu erreichen. Heute sind es Bilder und Videos, die den Betrachter nicht nur beeindrucken, sondern auch manipulieren sollen.

Dabei weiß man heute, dass Bilder eine andere und stärkere Überzeugungswirkung erreichen können als sprachliche Informationen. Sie wirken vor allen Dingen emotional. (Kroeber-Riel)

Denke an einen Vortrag (Artikel), ein Bild und ein Video. Welches hat dich am meisten beeindruckt? Beschreibe.

2. Wie, denkst du, muss eine Botschaft sein, damit sie viral geht? (zum Beispiel: einfach, nicht kompliziert, kurz, nicht zu lang, sie muss es auf den Punkt bringen, …)

[Bei der Länge der Botschaft bedenke: Man hört oft, dass eine Durchschnittsperson nach 8 Sekunden ihre Aufmerksamkeit verliert.]

3. Zu den Emotionen: Die “Macher” von solchen Botschaften wollen vor allem eins, die Aufmerksamkeit erregen.

Wenn du wieder an Vortrag/ Bild/ Video denkst, das dich beeindruckt hat: Wie würdest du die Gefühle beschreiben, die es bei dir ausgelöst hat?

  • a. überraschend, sensationell, unfassbar (denke zum Beispiel an eine optische Täuschung)
  • b. schockierend, unerhört, empörend (hier wurde unter Umständen mit einem shitstorm darauf reagiert)
  • c. erwartend, neugierig, unsicher (du bist gespannt, wie es weitergehen mag)

4. Zu den Inhalten: In welche Kategorie lassen sich virale Botschaften einordnen?

  • a. Welche Hashtags hast du in letzter Zeit gesehen, die trendy waren? Bei der Analyse eines chinesischen sozialen Netzwerks fand ich:

Mord/ Unfälle, Konsum/ Statussymbole/ Mode, Prominenz, Politik, Computerspiele, Katzen-Videos

Welche Themen waren/sind in deinem Land dominant in den Medien?

  • b. Oder sind die Inhalte sehr kulturabhängig? In einem Buch über kulturelle Universalen las ich:

Das Interesse an Auseinandersetzungen, vor allem körperlicher Art, ist universal.” (Christoph Antweiler)

Und ein berühmter deutscher Rhetoriker kam zu dem Schluss:

Wodurch lassen wir uns unterhalten? Respektlosigkeiten und Streitsucht.” (René Borbonus)

5. Der Wahrheitsgehalt der Nachricht tritt in den Hintergrund. Könnte das auch der Grund sein, warum Fake News solche Aufmerksamkeit erregen?

6. Virales Marketing: Was steckt hinter einer viralen Botschaft von Unternehmen?

  • a. Profit? (Denke auch an Klickraten, Quoten und Verweildauer)
  • b. Wenn man eine Botschaft viral gehen lassen möchte, wird empfohlen, sog. Super Sharers zu erreichen, denn sie sind für 80% der “shares” verantwortlich, d.h. wenn eine Botschaft 100 mal geteilt wurde, dann waren 80 von den Leuten, die sie geteilt haben, Super Sharers.

Wie kann man also die Super Sharers erreichen?

Denke an Folgendes: i) sich bestätigt fühlen und wenn man es teilt, ist es Selbstdarstellung, ii) man will andere zum Lachen bringen oder andere Emotionen hervorrufen, und damit auch Feedback und Lob von anderen bekommen, iii) oder man teilt es unter Umständen nur, um spezielle Angebote, Rabattgutscheine etc. zu erhalten.

  • c. Wie, denkst du, nutzen Unternehmen Viral Marketing noch für ihren Unternehmenserfolg?

7. Hast du selbst mal überlegt, ein Bild etc. viral gehen zu lassen?

  • a. Glaubst du, dass eine Botschaft viral gehen lassen auf Können oder Zufall beruht?
  • b. Glaubst du, dass manche Youtuber ihren Erfolg eigentlich gar nicht wert sind?